«Dieser Preis ist Verpflichtung und Ansporn»

| Do, 21. Jan. 2016

Jetzt gehört Rheinfelden in den erlauchten Kreis der Wakkerstädte. Stadtammann Franco Mazzi freut sich über die Auszeichnung und will am eingeschlagenen Weg festhalten.

Von Valentin Zumsteg

NFZ: Herr Mazzi, haben Sie damit gerechnet, dass Rheinfelden diesen Preis erhält?

Franco Mazzi: Nein, wir haben nicht damit gerechnet. Es war eine schöne Überraschung, als wir hörten, dass Rheinfelden vom Heimatschutz mit dem Wakkerpreis ausgezeichnet wird.

Was bedeutet dieser Preis für die Stadt?

Dieser Preis ist eine Ehre und eine Auszeichnung. Der Preis würdigt die städtebauliche Strategie, den sorgfältigen Umgang mit dem historischen Stadtkern und die Förderung der Zusammenarbeit über Grundstücks-, Quartier- und Landesgrenzen hinweg. Die Grundsteine für diese Entwicklung Rheinfeldens wurden bereits vor Jahrzehnten von unseren Vorgängern gelegt. Die vorausschauende Planung der Verantwortlichen zeitigt nun Früchte. Der Preis ist aber auch Verpflichtung und Ansporn, den eingeschlagenen Weg weiter zu gehen. 

 

Wird dieser Preis mehr Leute in die Stadt bringen?

Ja, wir dürfen mit zusätzlichen Besuchern rechnen. Das zeigen Erfahrungswerte des Heimatschutzes. Wir werden auch Stadtführungen zum Wakkerpreis anbieten.

Die Geschäfte im Städtchen kämpfen derzeit mit Umsatzeinbussen. Kommt der Preis zur rechten Zeit?

Aufgrund der Publizität, die sich aus der Preisverleihung ergibt, erhoffe ich mir, dass es Leute nach Rheinfelden bringt, welche die Qualitäten unserer Geschäfte entdecken und für Umsatz sorgen werden.

Was ist dieser Preis aus Ihrer Sicht wert?

Dieser Preis hat für die Vermarktung der Stadt einen grossen Wert. Es bleibt vielen Leuten in Erinnerung, wenn eine Stadt mit dem Wakkerpreis ausgezeichnet wird.

Der Preis ist mit 20 000 Franken dotiert. Was haben Sie mit dem Preisgeld vor?

Das haben wir uns noch nicht überlegt. Wir wollen aber sicher dafür sorgen, dass man im Rest der Schweiz weiss, dass Rheinfelden einen Besuch wert ist – oder dass man sogar hierher ziehen könnte. Für entsprechende Massnahmen sind die 20 000 Franken natürlich willkommen.

Wie wird die Preisübergabe am 18. Juni gefeiert?

Die Preisverleihung wird im Rahmen des Rheinfelder Altstadtfestes durchgeführt. Die Stadt bereitet sich auf ein grosses Fest vor und will der Bevölkerung und Interessierten eine Plattform bieten, die beispielhaften Bauten und Anlagen des Rheinfelder Ortsbildes kennenzulernen.

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