Bundesrat soll Situation für Detailhandel, Gastronomie und Veranstaltungswesen überprüfen

| Di, 21. Apr. 2020

Coronavirus:  Der Aargauer Regierungsrat dankt dem Bundesrat für desen effizientes Krisenmanagement. Gleichzeitit werden die in einem «offenen Brief» geäusserten Anliegen von Aargauer Kantonalparteien und Wirtschaftsverbänden unterstützt

«Der Regierungsrat dankt dem Bundesrat ausdrücklich für das bisherige effiziente und effektive Management der Massnahmen gegen die Auswirkungen der COVID-19-Pandemie in der Schweiz», heisst es im Schreiben des Aargauer Regierungsrats an die Landesregierung vom 21. April 2020. Und weiter: «Die Überlegungen, die zu einer schritt- oder etappenweisen Lockerung der Massnahmen geführt haben, sind grundsätzlich nachvollziehbar.» Der Bundesrat wolle weiterhin prioritär die Gesundheit der Schweizer Bevölkerung schützen und daneben die wirtschaftlichen Schäden vermindern.

 

Lockerungsmassnahmen für den gesamten Detailhandel ab 27. April gefordert

Der Regierungsrat bittet den Bundesrat, im Zusammenhang mit den am 16. April 2020 angekündigten Lockerungen der Schutzmassnahmen, nochmals die Situation des Detailhandels, der Gastronomie und des Veranstaltungswesens zu überprüfen. Er setzt sich – im Einklang mit zahlreichen andern Kantonen und den nationalen Wirtschaftsverbänden dafür ein, dass ab dem 27. April 2020 neben Coiffeurgeschäften, Massage- und Kosmetikstudios, Baumärkten, Gartencenter, Blumenläden und Gärtnereien auch alle übrigen Geschäfte des Detailhandels – unter Wahrung strikter Schutzauflagen für Mitarbeitende und Kundschaft – ihren Betrieb wiederaufnehmen können.

Weiter bittet der Regierungsrat die Landesregierung, sich möglichst schnell auch zu seinen Plänen bezüglich Lockerungsmassnahmen für Gastronomie und Veranstaltungswesen zu äussern. Es sei unabdingbar, dass auch diese Wirtschaftsbranchen eine zeitliche Perspektive erhalten würden.

 

Regierungsrat unterstützt Anliegen von Parteien und Wirtschaftsverbänden

Der Regierungsrat unterstützt mit seinem Schreiben an den Bundesrat die entsprechenden Anliegen von Aargauer Parteien sowie Wirtschaftsverbänden. Die Kantonalparteien von CVP, FDP und SVP hatten sich zusammen mit dem Aargau-ischen Gewerbeverband und der Aargauischen Industrie- und Handelskammer am 17. April mit einem «offenen Brief» an den Regierungsrat gewandt. Dies mit der Aufforderung, dass sich der Regierungsrat für Lockerungsmassnahmen für den gesamten Detailhandel ab dem 27. April  sowie für die Interessen von Gastronomie und Veranstaltern einsetzen soll. (mgt)

 

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Sehr geehrte Damen und Herren Seit dem 17. März 2020 haben sich unser Leben und unsere Wirtschaft entscheidend verändert. Unsere Landesregierung hat zur Bekämpfung der Pandemie Covid-19 hervorragende Arbeit geleistet, für die wir uns herzlich bedanken. Kein Land hat so schnell und unbürokratisch die Wirtschaft unterstützt. Wir als Fachhandelsunternehmen in der Baby-Branche spüren, dass Eltern und werdende Eltern nach Support verlangen. Wo sollen Stillpumpen gekauft werden? Wer kann den werdenden Eltern einen Kinderwagen oder einen Autositz erklären? Als Fachspezialisten mit über 40 Jahren Erfahrung und Verantwortung gegenüber unseren Mitarbeiteden und unserer Kundschaft folgen täglich unserem Credo «Baby-Rose – eine Frage des Vertrauens». Die Presseinformation des Bundesrates vom 16. April dazu, welche Geschäftstätigkeiten ab dem 27. April 2020 wieder angeboten werden dürfen, trifft uns hart, da unsere Branche ihre Geschäfte erst ab dem 11. Mai wieder öffnen darf. Werter Bundesrat, schenken Sie uns das nötige Vertrauen. Unsere Geschäfte sind mit den notwendigen Sicherheitsvorkehrungen ausgestattet, jedes Geschäft hat eine Plexiglas-Schutzscheibe, Masken für Personal und Kundschaft, am Eingang Desinfektionsmittel. Anders als in Baumärkten und Gartencentern haben wir keine Ansammlung von Kundinnen und Kunden, sondern können unsere Kundschaft immer einzeln und mit genügend Abstand bedienen. Mit unserer Beratungstätigkeit tragen wir auch dazu bei,dass Gesetze eingehalten werden, beispielsweise Kinder während Autofahrten nur in einem Kinderautositz mitfahren, der ihrem Alter und den höchsten Sicherheitsnormen entspricht. Helfen Sie uns, dass wir unsere Leistungen auch anbieten können. Warum dürfen die grossen Geschäfte nun aktiv werden und der «kleine Fachhandel» muss weiter auf die Öffnung seiner Geschäfte warten? Warum machen Sie etwa einen Unterschied zwischen Kosmetiksalons usw. und unseren Geschäften? Wir bitten Sie, den Entscheid vom Donnerstag, 16. April 2020, zu überdenken. Denn bis zum 11. Mai sind viele Detailhandelsgeschäfte in ernsthaften wirtschaftlichen Schwierigkeiten. Welche Möglichkeiten bestehen würden: A) Detailhandel bis 800m2 (wie in Deutschland) B) Einhaltung der Sicherheitsmassnahmen C) Kontrolle der Kantone durch Polizei/Militär/Zivilschutz Danke für Ihre geschätzte Aufmerksamkeit Baby Rose Genossenschaft Werner Felber Binkert AG Frick Sybille Bachmann

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