«Im Zweifel schwimme ich gegen den Strom»

| Mi, 23. Aug. 2017

Jung und engagiert: Magnus Willers ist stellvertretender CEO eines Familienbetriebes mit 60 Angestellten. «Das Fricktal wird unglaublich unterschätzt», sagt der 35-Jährige, der als OK-Präsident des kommenden Studentenfestes in Rheinfelden amtet.

Von Valentin Zumsteg

Rheinfelden. «Hopper» lautet der Studentenname von Magnus Willers. «Das kommt von den Grasshoppers. Ich hatte immer den Drang, im Zweifel gegen den Strom zu schwimmen», erklärt der 35-Jährige mit einem Lachen. Aufgewachsen ist er in Magden. Da brauchte es schon etwas Mut, auf die Zürcher statt auf die Basler Fussballer zu setzen. «Heute gehe ich höchstens noch ein oder zwei Mal pro Jahr ins Stadion. Der Name ist aber geblieben.»

In zwei Wochen – vom 1. bis 4. September – wird erstmals das Zentralfest des Schweizerischen Studentenvereins in Rheinfelden durchgeführt. Magnus Willers ist OK-Präsident; er war es auch, der die Idee hatte, diesen Anlass ins Fricktal zu holen. Doch das will er nicht ins Zentrum rücken. Er spricht mehr vom «Wir» als vom «Ich». «Wir sind ein Komitee mit sehr engagierten Leuten. Jeder ist für seinen Bereich verantwortlich.»

Die letzten Vorbereitungen für den Grossanlass, an dem rund 3000 Vereinsmitglieder teilnehmen werden, laufen. «Es wird ein Volksfest», verspricht Willers. Wichtig ist ihm aber auch der wissenschaftliche Teil, der mit einem Podium zum Thema «Arbeitsmarkt und Integration: Chancen und Risiken» gepflegt wird. Namhafte Referenten wie zum Beispiel Antonio Loprieno, ehemaliger Rektor der Universität Basel, und Marco Gadola, CEO der Straumann-Group, konnten dafür gewonnen werden.

Auch wenn Willers heute in Zürich lebt, ist er Rheinfelden und dem Fricktal eng verbunden. Nach der Bezirksschule besuchte er das Gymnasium in Basel, bevor er in St. Gallen Wirtschaft studierte. «Wirtschaftliche Zusammenhänge haben mich schon früh interessiert, ebenso neue Technologien und Geschäftsfelder. Schon als Jugendlicher war ich vom Unternehmertum fasziniert.» Das kommt nicht von ungefähr: Sein Vater Jobst Willers hat in Rheinfelden ein eigenes Ingenieur-Büro auf- und stetig ausgebaut.

Ganzer Text in der abonnierten Print- oder Digitalausgabe vom Dienstag.

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