Abfallgebühren sollen deutlich gesenkt werden

| Mi, 03. Mai. 2017

Rund 4,4 Millionen Franken hat der Gemeindeverband Abfallbewirtschaftung Unteres Fricktal zurückerstattet bekommen. Das Geld soll verwendet werden, um die Gebühren ab dem Jahr 2018 massiv zu senken.

Von Valentin Zumsteg

Was für ein Geldsegen: Der Gemeindeverband Abfallbewirtschaftung Unteres Fricktal  (GAF) hat von der Kehrichtverwertungsanlage Basel rund 4,4 Millionen Franken erhalten. Der Betrag stammt aus Rückstellungen, welche die KVA in den Jahren 2007 bis 2012 zu viel gebildet hatte. «Das Geld  ist bereits im November 2016 überwiesen worden, es liegt jetzt auf unseren Konten», erklärt GAF-Präsidentin Gisela Taufer auf Anfrage der NFZ.

Dort soll es aber nicht bleiben. Denn das Geld gehört eigentlich allen Käufern von Abfall-Vignetten, die in den Jahren 2007 bis 2012 zu viel bezahlt haben. «Wir wollen das Geld über eine markante und längerfristige Senkung der Abfallgebühren an die Leute zurückführen», schildert Taufer. Von der Gebühren-Reduktion sollen alle profitieren, also auch Einwohner von Gemeinden, die erst nach 2012 Mitglied beim GAF geworden sind.

«Das geht nicht anders und es ist für alle die beste Lösung. Wir können heute auch nicht mehr feststellen, wer damals wie viele Vignetten gekauft hat», schildert Taufer. An der kommenden Abgeordnetenversammlung im Juni soll über einen entsprechenden Antrag abgestimmt werden. Für 2018 und die folgenden Jahre will der Vorstand ein Minus aus dem laufenden Betrieb budgetieren und dieses durch die Entnahme aus dem Eigenkapital decken. So sollen die 4,4 Millionen Franken über die Jahre abgebaut werden.

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