Hinreichend bekannt, bereits über die Kantonsgrenze hinaus, ist das Problem mit meinen Hühnerhäuschen in Zeiningen. So wenig wie ich geglaubt habe, dass der Marder und der Fuchs noch irgendwo eindringen können, ebenso wenig habe ich auch geglaubt, dass es ...
Hinreichend bekannt, bereits über die Kantonsgrenze hinaus, ist das Problem mit meinen Hühnerhäuschen in Zeiningen. So wenig wie ich geglaubt habe, dass der Marder und der Fuchs noch irgendwo eindringen können, ebenso wenig habe ich auch geglaubt, dass es für meinen Hühnerhof, hinter der Halle, kaum sichtbar, eine Baubewilligung braucht. Aber 8-ung! In Zeiningen ist unter der Leitung der Ex-Präsidentin das Hühnerhäuschen ein Gebäude. So wurde mir auch das Baugesuch vorgelegt. 4 Seiten und 15 Seiten Anleitung zum Ausfüllen des Baugesuchs! Und was wollte die Gemeinde wissen? Die Grös se des Gebäudes? Wie viele Etagen? Wie viele Wohnungen pro Etage? Ob Solarstrom? Oder Wärmepumpe? Unterkellerung? Dann ganz passend zum Hühnerhäuschen: wie viele Parkplätze für Anwohner und wie viele für Besucher? Fuchs und Marder kamen zu Fuss. Dass ich wohl die für die Bau-Bewilligung geforderten 500 Franken bezahlte, ist klar. Aber eine Busse von nochmals 500 Franken, weil ich kein Baugesuch eingereicht hatte? Die Präsidentin, wel- che den Rucksack bereits abgegeben hatte, musste natürlich darauf bestehen. Betreibung, nach Rechtsvorschlag nun die weitere Androhung. Eingeschriebener Brief, 7 Seiten, Strafbefehl Bauen ohne Baubewilligung 500 Franken! 500 Franken Busse dafür, weil ich kein Mehrfamilienhaus hatte und die Gemeinde kein Formular für ein Hühnerhäuschen! Diese Mahnung hat jetzt der neue Gemeindeammann von Zeiningen unterzeichnet. Begreiflich, nach dem finanziellen Desaster mit dem Mehrzweckgebäude, muss er Geld sammeln, wo es nur geht. Um meine Busse zu begleichen, verkaufe ich eine ganz neue Zeininger-Fahne für nur 40 Franken. Für den Abriss durch die Gemeinde genügt auch eine zerfetzte Zeininger-Fahne an meinem Haus!
WERNER MEIER, ZEININGEN