Velotour mit Ausdauer

  15.07.2026 Gansingen, Sport, Sulz

Die Jungradler Sulz-Gansingen machten sich auf ihrer Dreitages-Tour auf den Weg zur Stockhütte in der Zentralschweiz.

Inspiriert von der Tour de Suisse Bergzeitfahr-Etappe von Beckenried über Emmetten hoch zur Stockhütte im vergangenen Jahr, wurde das Ziel des Velolagers der Jungradler Sulz-Gansingen in einem Lagerhaus oben in der Stockhütte gefunden. Im Gegensatz zur Tour de Suisse starteten aber die Jungradler nicht in Beckenried, sondern im Fricktal und radelten mit ihren Leitern über 100 Kilometer in die Zentralschweiz.

Die Kinder wurden in vier Gruppen nach Stärke- und Altersklassen aufgeteilt, jeweils ausgestattet mit zwei Leiterpersonen auf dem Velo und drei bis fünf Kindern. Während die Ältesten da und dort einen Zusatz-Berg oder eine Verlängerung eingebaut hatten, radelten die Jüngeren mehr oder weniger direkt.

Die Hinfahrt startete gleich mit dem Anstieg auf die Ampfernhöhe, Gestärkt nach einem Znüni in Wildegg wurde der Hallwiler- und Baldeggersee passiert, bevor es dann das z’Mittag in Rothenburg gab. Gestärkt ging die Fahrt weiter durch Luzern und entlang des Vierwaldstättersees. Nach einem letzten Halt ging der happige Anstieg (zirka 1000 Höhenmeter) los. Das war eine grosse Herausforderung, wenn man schon den ganzen Tag unterwegs war und fast 100 Kilometer in den Beinen hatte. Mit viel Motivation, vielen Pausen oder Schlangenlinienfahren erreichten sämtliche Kinder selber das Lagerhaus auf der Stockhütte. Der zweite Tag war ein velofreier Tag, damit die Kinder wieder bereit waren für die Rückfahrt. Nach einer Wanderung und dem Ausblick vom Stollen über den Vierwaldstättersee und das Mittelland wurde der Klettersteig Ergglen in Gruppen absolviert.

Die Rückführt führte von der Stockhütte hinunter auf die Fähre, welche alle über den Vierwaldstättersee nach Gersau brachte. Von dort ging es mehrheitlich flach entlang dem Rigi bis nach Küssnacht und dann weiter nach Zufikon. Das kurze und spontan durchgeführte Ausscheidungsfahren beim Zvieri-Halt im Schachen in Brugg liess dann noch die Müdigkeit bei einigen kurz vergessen. Der letzte Teil der Strecke führte dann wieder über die Ampfernhöhe nach Sulz. (mgt)


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