Die Spielgemeinschaft bezwingt die SG Oberwil/Binningen mit 29:26 (15:13)
Am Wochenende wurden in sieben Handballregionen der Schweiz die Regiocups mit Finalspielen ausgetragen. Dabei sicherte sich die SG Magden/Möhlin/Pratteln in einer spannenden Endphase in der Halle des Freien ...
Die Spielgemeinschaft bezwingt die SG Oberwil/Binningen mit 29:26 (15:13)
Am Wochenende wurden in sieben Handballregionen der Schweiz die Regiocups mit Finalspielen ausgetragen. Dabei sicherte sich die SG Magden/Möhlin/Pratteln in einer spannenden Endphase in der Halle des Freien Gymnasiums Basel den Titel. Die Frauen gewannen das Endspiel gegen ihren Ligakonkurrenten, die SG Oberwil/Binningen, mit 29:26 (15:13).
Nach einem ausgeglichenen Start mit doch einigen technischen Fehlern auf beiden Seiten agierten die Gegnerinnen zunächst erfolgreicher. Nach zehn Minuten lag die SG Magden/Möhlin/ Pratteln mit 3:5 zurück, ehe sie danach ausglich und mit dem nächsten Treffer kurzzeitig die Führung übernahm (6:5, 14.). Fortan entwickelte sich ein enger Schlagabtausch, bei dem sich kein Team absetzen konnte, zu fehlerbehaftet verliefen die Spielminuten. Erst kurz vor der Pause erarbeitete sich die SG aus Magden einen kleinen Vorsprung von zwei Treffern, vorangegangen waren eine Parade von Alison Girard und eine Zeitstrafe gegen die Gegnerinnen.
Schwierige Momente überstanden
Zu Beginn der zweiten Halbzeit hiess es gar 16:13, ehe die Baselbieterinnen wieder auf einen Treffer herankamen (32.). Auf Emma Rusconis folgende Treffer zum 19:16 reagierten die Zurückliegenden makellos, blieben im Nacken und kamen auf 18:19 heran. Erst ab Minute 45, als Lisa Osterholz den Vier-Tore-Vorsprung erzielte, übernahm ihre Mannschaft kurzzeitig das Kommando, um danach aber vorne zu oft zu scheitern. Beim 25:24 (51.) beorderte das Trainerduo Alexander Ernst/Thomas Bruhin die Spielerinnen an die Seitenlinie. Die Auszeit fruchtete vorerst nicht, es kam noch schlimmer – man lag plötzlich zurück. Da kam die Parade von Claudia Abbrederis-Schläppi gegen Stefanie Schäufele im richtigen Moment und vorne glich Marylène Steck wieder aus, zum 26:26. Gut fünf Minuten waren da noch zu spielen. Rusconi erhöhte ebenfalls und nun wurde auch der Trainer der Gegenseite zur Auszeit gezwungen. Der folgende Wurf aufs Tor war aber leichte Beute für Abbrederis-Schläppi und Rusconi traf vorne zum 28:26 (58.) und danach zum 29:26-Endstand. Mit einer kompakten Defensive hatten sich die Frauen der SG Magden/ Möhlin/ Pratteln auch über schwierige Momente hinweg gekämpft und so am Ende verdient gewonnen.
SG Magden/Möhlin/Pratteln: Girard (6/23, 27%), Abbrederis-Schläppi (7/16, 44%); Weibel (2), Mehr (1), Osterholz (4), Steck (9), Herzog, Rusconi (11), Barbieri (1), Kunzelmann, Konrad, Laplace, Räbsamen (1).