Fabienne Hoenke ist Vize-Schweizermeisterin
28.08.2025 Sport, FricktalAn den Schweizer Leichtathletik-Meisterschaften in Frauenfeld bewies Fabienne Hoenke vom LV Fricktal einmal mehr ihre Stärke. Im 200-Meter-Lauf sicherte sich die Möhlinerin mit 22,98 Sekunden den zweiten Platz.
Vom LV Fricktal starteten an diesem vom LC Frauenfeld vorbildlich ...
An den Schweizer Leichtathletik-Meisterschaften in Frauenfeld bewies Fabienne Hoenke vom LV Fricktal einmal mehr ihre Stärke. Im 200-Meter-Lauf sicherte sich die Möhlinerin mit 22,98 Sekunden den zweiten Platz.
Vom LV Fricktal starteten an diesem vom LC Frauenfeld vorbildlich organisierten Anlass Fabienne und Leonie Hoenke (Möhlin) sowie Romy Burkhard (Zeiningen). Am aussichtsreichsten war die Ausgangslage für Fabienne Hoenke, welche über die 100m- und 200m-Sprintdistanzen an den Start ging. Am ersten Wettkampftag standen die 100m auf dem Programm, für die 200m-Spezialistin Hoenke war hier das Ziel, möglichst im Bereich ihrer Bestleistung zu laufen. Dies gelang ihr gut, mit 11,54s kam sie im Vorlauf bis auf eine Hundertstelsekunde an ihre persönliche Bestleistung heran, im Halbfinal verkrampfte sie sich dann etwas und lief 11,60s.
Gute Ausgangslage
Am zweiten Meisterschaftstag war dann das Ziel klar, in ihrer Spezialdisziplin eine Medaille zu erringen. Die Ausgangslage dazu war gut, zwar war Olympiateilnehmerin Leonie Pointet (CA Riviera) die Favoritin auf den Titel, dahinter wies allerdings Fabienne Hoenke die zweitbeste Meldezeit auf. Allerdings waren mit Iris Caligiuri (CA Riviera) und Emma Van Camp (Lausanne Sports) noch zwei weitere Kandidatinnen am Start, denen eine Medaille zugetraut wurde. Caligiuri war im Final der vergangenen U23-Europameisterschaften lediglich eine Hundertstelsekunde langsamer gelaufen als Hoenke und Van Camp hatte am Vortag mit der Bronzemedaille über die 100m gezeigt, dass sie in Topform war.
Alle vier Medaillenkandidatinnen gewannen jeweils ihre Vorläufe, wobei Caligiuri mit 23,16s die schnellste Zeit lief, vor Pointet und Hoenke. Im Final startete dann Pointet fulminant und bog als erste auf die Zielgerade ein, dicht gefolgt von Hoenke und Caligiuri. Auf den letzten 50 Metern konnte Hoenke zwar noch etwas Boden auf Pointet gut machen, dennoch überquerte die Waadtländerin in 22,91s als Erste die Ziellinie. Fabienne Hoenke blieb mit 22,98s ebenfalls unter der 23-Sekundenmarke und gewann Silber, vier Hundertstel vor Caligiuri.
Die Leistungen der weiteren Fricktaler Athletinnen
Den beiden anderen Fricktalerinnen dienten diese Meisterschaften mehr als Standortbestimmung im Hinblick auf die in drei Wochen stattfindenden Nachwuchs-Schweizermeisterschaften in ihren Alterskategorien.
Bei Romy Burkhard war es bis wenige Tage vor den Meisterschaften unklar, ob sie im Stabhochsprung aufgrund einer leichten Verletzung überhaupt antreten konnte. Sie konnte, und in Anbetracht der Umstände darf sie mit ihren übersprungenen 3,90m und einem sechsten Rang zufrieden sein.
Leonie Hoenke startete wie ihre ältere Schwester über 100m, und zudem in ihrer Spezialdisziplin 100m Hürden. In dieser Disziplin wurde die junge U20-Athletin Vierte ihres Vorlaufs und bestätigte die SM-Limite. Über die 100m kam sie nicht ganz an ihre bisherigen Leistungen heran.
Auch Fricktaler Sprint-Nachwuchs erfolgreich
Auch der Nachwuchs des LV Fricktal eiferte am Wochenende am Kantonalfinal des Visana-Spints seinen grossen Vorbildern nach. In Brugg trafen sich die schnellsten Nachwuchs-Sprinterinnen und -Sprinter des Kantons, um den Titel des schnellsten Aargauers respektive der schnellsten Aargauerin in verschiedenen Altersklassen unter sich auszumachen.
Erfreulicherweise holten Mia Böhler in der Kategorie W14 und Niclas Schmid bei den M15 den Titel ins Fricktal und qualifizierten sich damit gleichzeitig für den Schweizerfinal des Visana-Sprints, ein Anlass, den auch Fabienne Hoenke in jungen Jahren einige Male gewinnen konnte. Nach Luzern begleitet werden sie von Kieran Vogel, welcher bei den M13 Silber holte. Weitere Topresultate schafften Elin Stocker (4. W11), Lucie Fleig (6. W15), Leon Schmid (4. M13) und Max Signer (5. M12). (mgt)