Rund 20 000 Teilnehmende genossen trotz Hitze den entschleunigten Sonntag
35 Grad zeigte das Thermometer am Sonntagnachmittag. Viele Frauen, Männer und Kinder nutzten daher schon den frühen Morgen für den 32 Kilometer langen, autofreien Rundkurs.
Susanne Hörth
Die ...
Rund 20 000 Teilnehmende genossen trotz Hitze den entschleunigten Sonntag
35 Grad zeigte das Thermometer am Sonntagnachmittag. Viele Frauen, Männer und Kinder nutzten daher schon den frühen Morgen für den 32 Kilometer langen, autofreien Rundkurs.
Susanne Hörth
Die Durchführung des mittlerweile 21. slowUp Hochrhein sei keine Selbstverständlichkeit, umso mehr ein Grund zur Freude, meinte Franz Ruckli am Sonntagmorgen bei der Eröffnung des entschleunigten Anlasses auf der deutschen Seite des Rheins in Laufenburg. Möglich sei der beliebte Anlass nur durch das Mittragen durch Sponsoren. «Er ist ein fester Bestandteil in den Agenden vieler», betonte Martin Kistler, Landrat des Landkreises Waldshut, in seiner Begrüssung. «Keine Grenzen – ein verbindendes Element – ein Gemeinschaftserlebnis.» Dafür brauche es Menschen, die anpacken. Dem pflichtete auch der Aargauer Grossratspräsident Urs Plüss bei: «Manchmal muss man langsamer werden, um weiterzukommen.» Gerade in einer Zeit, in der alles schneller werden müsse, erinnere der slowUp daran, «dass wir das Wesentliche manchmal erst entdecken, wenn wir das Tempo reduzieren».
Bürgermeister Ulrich Krieger und sein Schweizer Amtskollege, Stadtammann René Leuenberger, freuten sich einmal mehr, dass in Laufenburg der Gedanke eine Stadt – zwei Länder gelebt werde. Dieses Motto gelte in der Zweiländerstadt das ganze Jahr hindurch, waren sich beide einig. Und auch, dass für den Hochrhein gelte: Zwei Länder – eine Region.
Die noch erträglichen Temperaturen des Morgens nutzten viele, um die Strecke ganz dem eigenen Tempo folgend unter die Räder – oder manche auch unter die Füsse – zu nehmen. Die Umleitungsstrecke von Murg bis Bad Säckingen, die am Rhein entlang unter vielen Schatten spendenden Bäumen hindurchführte, fand bei vielen grossen Gefallen. Die Abkühlung gab es nicht nur an den zahlreichen Verpflegungsmöglichkeiten entlang der Strecke. An diesen sorgten regel mässig auch aufgestellte Wassersprenger für eine willkommene Er frischung. Immer wieder wurden an die Teilnehmenden auch Getränke verteilt.
Am späteren Sonntagnachmittag freute sich Franz Ruckli, dass trotz der sehr hohen Temperaturen rund 19 000 bis 20 000 Personen am slow-Up teilgenommen haben. Noch grössere Freude bereitete ihm, dass es keine Unfälle zu verzeichnen gab.