Tischmesse der Kreisschule Unteres Fricktal KUF mit den regionalen Lehrbetrieben
Am vergangenen Freitag stellten 37 Lehrbetriebe aus Rheinfelden und Umgebung ihr Angebot in der Schulanlage Engerfeld vor.
«Wie geht es nach der Volksschule weiter?» Diese Frage ...
Tischmesse der Kreisschule Unteres Fricktal KUF mit den regionalen Lehrbetrieben
Am vergangenen Freitag stellten 37 Lehrbetriebe aus Rheinfelden und Umgebung ihr Angebot in der Schulanlage Engerfeld vor.
«Wie geht es nach der Volksschule weiter?» Diese Frage beschäftigt die Schülerinnen und Schüler schon bald nach dem Eintritt in die Oberstufe. «Werde ich eine weiterführende Schule besuchen oder möchte ich eine Lehre beginnen? Wenn ja, für welche Lehre soll ich mich entscheiden? Und werde ich überhaupt eine Lehrstelle finden?»
Um die Jugendlichen in diesem Prozess zu unterstützen, gibt es die Beratungsangebote des ask! in Rheinfelden, Informationsabende an der Schule, Beratungsgespräche der Klassenlehrpersonen mit Schülern und Eltern, das Fach Berufliche Orientierung im Stundenplan und vieles mehr. Ein wichtiger Anlass ist jeweils das Treffen der Lehrbetriebe mit den Schülerinnen und Schülern der 8. Klassen der KUF. Am vergangenen Freitag stellten 37 Lehrbetriebe aus Rheinfelden und Umgebung ihr Angebot in der Schulanlage Engerfeld vor. Es waren so viele wie noch nie zuvor. Die Jugendlichen konnten sich an Thementischen direkt mit den Ausbildnern oder mit Lernenden austauschen und bekamen so einen direkten und persönlichen Einblick in jene Berufe, für die sie sich interessieren. Neu war, dass nach dem Teil für die Jugendlichen auch deren Eltern eingeladen waren, um mit den Anbietern von Lehrstellen in Kontakt zu treten. «Kommt pünktlich zum Vorstellungsgespräch, sauber und ordentlich gekleidet, informiert euch vorgängig über den Beruf und den Betrieb, überlegt euch, was euch an diesem Beruf besonders interessiert, seid selbstbewusst, aber nicht überheblich.» Diese und weitere Tipps gab Marco Veronesi, der in seinem Optikergeschäft ebenfalls Lehrlinge ausbildet, den Jugendlichen zu Beginn des Anlasses. Manch einer wird diese Tipps noch im Ohr haben, wenn er oder sie aufgeregt zu einem Bewerbungsgespräch erscheint. «Du bekommst nie eine zweite Chance für einen ersten Eindruck», sagte Marco Veronesi. «Bereite dich also sorgfältig vor auf das Gespräch.» Aktuell sind im Lehrstellennachweis LENA schweizweit 23 817 freie Lehrstellen aufgeführt. Der Fachkräftemangel ist auch ein Mangel an Lernenden. Für die Jugendlichen bedeutet dies eine grosse Chance, aber auch die Qual der Wahl. Für die Lehrbetriebe eine grosse Herausforderung, genügend Nachwuchs auszubilden und die richtigen Lernenden zu finden.
Sorgfältig und vielfältig informieren
«Welches ist der richtige Weg für mich?» Diese Frage treibt viele Jugendliche um. Ob es die richtige Entscheidung war, lässt sich erst später beantworten. Umso wichtiger ist es für die Jugendlichen und deren Eltern, sich sorgfältig und vielfältig zu informieren, Betriebe und Angebote genau anzuschauen und offen zu sein für verschiedene Wege. (mgt)