32. Open-Air Guggen-Festival beider Laufenburg
Am Freitagabend waren rund 40 Guggenmusiken nach Laufenburg gereist, um die Altstädte beider Laufenburg mit ihren Klängen zu erfreuen. Bereits zum 32. Mal fand das Festival unter der Leitung der beiden Guggen, Rolli-Guggers (DE) und ...
32. Open-Air Guggen-Festival beider Laufenburg
Am Freitagabend waren rund 40 Guggenmusiken nach Laufenburg gereist, um die Altstädte beider Laufenburg mit ihren Klängen zu erfreuen. Bereits zum 32. Mal fand das Festival unter der Leitung der beiden Guggen, Rolli-Guggers (DE) und den Barocker (CH) statt.
Ludwig Dünner
Wer am Freitagabend in Laufenburg am Bahnhof ankam, vermochte bereits Guggenklänge zu hören. Ebenfalls wiesen die unzähligen Cars, welche in der Spitalstrasse hintereinanderstanden, darauf hin, dass so manche Gugge den Weg ans Open-Air Gugge-Festival auf sich nahm. Rund 40 Guggenmusiken spielten abwechselnd auf den fünf Bühnen in den Altstädten beider Laufenburg. Die eher milden Fasnachtstemperaturen lockten mehrere Tausend Besucher aus der Schweiz und dem deutschen Grenzgebiet nach Laufenburg, um das Guggen-Spektakel hautnah mitzuerleben.
Bevor die Bühnen den «grossen» gehörten, durften die Jugendguggenmusiken das Festival eröffnen. So etwa die aus dem Appenzell angereiste Jugendgugge Hämmliloch Gugge. Die rund 40 Jugendlichen zwischen 7 und 19 Jahren alt aus Schönengrund (AR) wurden kurz nach 18.00 Uhr auf die Bühne gebeten. Die Youngsters zeigten, dass sie den grossen mit ihrem Sound nicht nachstehen müssen.
Ausgelassene Stimmung in den Gassen
Die Guggenklänge gehören zur Fasnacht und jede Gugge zeichnet sich durch ihre Einzigartigkeit in Kostüm und dem Sound aus. Wenn jedoch die Guggenklänge in einer Altstadt ertönen, macht es dies noch einzigartiger. Bereits zum 32. Mal führten die Barocker (CH) und die Roli-Guggers (DE) das Festival in Laufenburg durch. Die beiden Guggen organisieren den Anlass nicht nur, sie spielten gleich selbst auf den Bühnen. Die Roli-Guggers auf der Bühne in der Altstadt auf der deutschen Seite. Um 21.30 Uhr kündigte der eingefleischte Barocker Martin Schmid seine Gugge auf dem Marktplatz an. Mit Stolz erwähnte er, dass die Barocker im nächsten Jahr ihr 40-jähriges Bestehen feiern dürfen. In ihrem rund 20-minütigen Auftritt konnten sie das Publikum bei ihrem Heimauftritt begeistern. Erst nach Mitternacht verklangen dann die Musiken in den Gassen und die Veranstalter dürfen einmal mehr, zufrieden auf einen gelungenen Anlass zurückschauen. Zuschauer wie auch die Musikerinnen und Musiker schätzten wiederum die Atmosphäre und die unkomplizierte Zirkulation über die Landesgrenze. Dies ist eine Eigenheit der Laufenburger Städtle-Fasnacht, unter dem Motto «Zwei Länder-eine Stadt».