Fahrverbot auf dem Rheinuferweg zwischen Laufenburg und Rheinsulz wird aufgehoben

| Fr, 19. Nov. 2021
Vizeammann Meinrad Schraner (rechts) verabschiedet die Mitglieder der Schulpfleg. Schraner, der nicht wiedergewählt wurde, wünschte keine Verabschiedung im Rahmen der Gemeindeversammlung.

An der vierstündigen Laufenburger Gemeindeversammlung von Donnerstagabend gab bereits das zweite Traktandum viel zu reden.

Bei der Aufhebung des Fahrverbotes für Velofahrer auf dem Rheinuferweg zwischen Rheinsulz und Laufenburg (die NFZ berichtete bereits mehrfach darüber) hielten sich Befürworter und Ablehner in etwa die Waage. Der direkt am Rhein entlangführende Weg soll für Fussgängerinnen und Fussgänger wie auch Velobenutzer und Reiterinnen/Reiter zugänglich sein, tönte es vielfach. Ebenso von der anderen Seite, dass es bereits genügend Fahrradstrecken in Laufenburg mit Ortsteil Sulz gäbe und hier die Möglichkeit bestünde, etwas rein den Fussgängern vorzubehalten. Nach teils emotional geprägten Voten folgte die Versammlung schliesslich dem Antrag des Stadtrates. Das Fahrverbot auf dem Rheinuferweg wird aufgehoben. Wie schon in der Diskussion wurde auch vom Stadtammann Herbert Weiss auf die gegenseitige Rücksichtnahme bei der Wegbenützung appelliert.

Die Versammlung (151 von 2014 Stimmberechtigten waren anwesend) genehmigte alle weiteren Sachgeschäfte. Darunter auch den Zusatzkredit von 325500 Franken für das Untersuchungsprogramm einer gemeinsamen Grundwasserfassung im Gebiet Rüchi / Alti Stross. Gemeinsam, da auch die Nachbargemeinde Kaisten beabsichtigt, sich zu beteiligen. Sagt die Gemeindeversammlung in Kaisten am kommenden Freitag ebenfalls ja zu dem Vorhaben, so beteiligen sich die beiden Gemeinden je zur Hälfte an den Kosten. Zu reden gab auch das Budget 2022. Trotz hoher Pro-Kopf-Verschuldung wird an dem Steuerfuss von aktuell 108 Prozent festgehalten.

Vizeammann Meinrad Schraner, der im September von den Stimmberechtigten nicht wiedergewählt wurde, verabschiedete die Schulpflegemitglieder. Ab kommendem Jahr gibt es keine Schulpflegen mehr. Deren Aufgaben fallen künftig in die Kompetenz der Gemeinderäte. Meinrad Schraner selbst wünsche, so Stadtammann Herbert Weiss, ausdrücklich keine Verabschiedung an der Gmeind. Die Versammlung zollte ihm gleichwohl mit einem Applaus Respekt für die, wie Herbert Weiss betonte, sehr grosse Arbeit für die Stadt Laufenburg und ihre Ortsteile. «Ich habe mein Amt immer sehr gerne, mit grosser Leidenschaft und Engagement gemacht», so der scheidende Vizeammann Meinrad Schraner. (sh)

 

Ausführlicher Artikel in der NFZ von kommendem Dienstag.

 

 

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