In Rheinfelden sind die Narren los

Di, 25. Feb. 2020
Das schöne Kostüm des Tambourmajors der Pulswärmer Riggisberg war am Fackelumzug am Samstagabend beleuchtet. Foto: Janine Tschopp

Lustige und gruselige Gestalten am 40. grenzüberschreitenden Umzug

Am grenzüberschreitenden Fasnachtsumzug der beiden Rheinfelden nahmen am Sonntagnachmittag 80 Formationen aus Deutschland und aus der Schweiz teil.

Janine Tschopp

Der grenzüberschreitende Umzug fand heuer zum 40. Mal statt. Erstmals wurde er 1980 anlässlich der 850-Jahr-Feier von Rheinfelden (Schweiz) durchgeführt. 80 deutsche und Schweizer Gruppierungen starteten traditionsgemäss um Punkt 14.11 Uhr auf der Schweizer Seite beim Obertorplatz. Auch schon zur Tradition geworden ist, dass die Rheinfelder Guggenmusik «Spitzbuäbe» den Zuschauern in der Marktgasse die Wartezeit vor dem Umzug verkürzen und ein fetziges Konzert geben. Sie spielten auch dieses Jahr, bis das Degerfelder Feuerwehrauto in Sicht war und Platz für die Umzugsteilnehmer schuf.

Guggenmusiken, Musikvereine, Wagen und andere Fasnachtsgruppen zogen dann durch die beiden Rheinfelden. Viele Gruppen aus Deutschland begrüssten die Zuschauer mit einem herzlichen «Narri». Der Narrengruss wurde auch auf der Schweizer Seite mit einem lauten «Narro» erwidert. Einige Guggenmusiken aus der Schweiz und aus dem süddeutschen Raum bestritten bereits am Samstagabend das Guggenkonzert im Städtli und nahmen anschliessend am nächtlichen Fackelumzug teil.

Hexen und unheimliche Gestalten
Neben vielen bunten und lustigen Figuren gab es auch einige unheimliche, düstere und gruselige Gestalten, welche am Sonntagnachmittag durch die Rheinfelder Strassen zogen. Die teils aufwändig geschnitzten Masken sind Kunstwerke, die nur noch durch wenige Kunstschnitzer hergestellt und innerhalb der Familien weitervererbt werden.

Auch wenn die Figuren noch so angsteinflössend aussahen, hatten sie meistens Süssigkeiten für die Kinder dabei. Auch mit Konfetti waren die Narren sehr grosszügig und mancher Zuschauer wurden «eingeseift». Teilweise hatten die Gruppen die Wanne für das Konfettibad gleich schon dabei.

Es lief sehr f lüssig und schon nach knapp eineinhalb Stunden waren alle 80 Formationen durchmarschiert. Nach dem Umzug wurden die Zuschauer gebeten, im Städtli zu bleiben, um die letzten Stunden der Rheinfelder Fasnacht zu geniessen. Am Sonntagabend, um 18.11 Uhr, waren die vier schönsten Tage in Rheinfelden schon wieder vorbei. Die Fasnächtler und Fasnächtlerinnen versammelten sich beim Obertorplatz, begleiteten Frau Fasnacht bis zur Schiff lände und übergaben sie dort brennend dem Rhein. Nun gilt es zu warten, bis Frau Fasnacht zwischen dem 11. und 14. Februar 2021 in Rheinfelden wieder das Sagen hat.


Rhyfälder Schnitzelbänk

Roothuus-Schnäpfe
Zum Label Energie-Stadt, händ mir eus lo berote Und sind denn a eini namens Greta Thunberg grote. Sind Follower uf Instagram und düend si immer leike, schaffe sithär nüm am Fritig, will mir müend go streike.

Im Rothuus hets denn aber scho ä chli usgartet, es paar Kollege die sind füdleblutt cho zu dr Arbet. Mir händ grad grüeft: hey spinned ihr? Was chunnt euch bloss i Sinn? Sie händ nur gseit, düend nid so blöd – unverpackt isch in!

CHAIpirinhas
Mir Chaipis hei uns jo beworbe, als Citymanager mit Potential. Mir brächte e chli Farb ins Städtli, mit pink, blau, orange und grüen liberal. Doch gno hei die en Einzelni, wo nur ganz wenig Pensa möchi, z’betreue gäbs jo nur ei Wirt, dr Christian, mit dr Samantha Bröchi!

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