Neubau des Hotels «Schiff» wird verzögert

| Mi, 03. Jan. 2018

Aus finanziellen Gründen erfolgt der Neubau des Hotels «Schiff» in Rheinfelden nicht so schnell wie ursprünglich vorgesehen. Die Besitzerin hat die Planungsarbeiten ausgesetzt.

Von Valentin Zumsteg

Die Schützen Rheinfelden Immobilien AG, der unter anderem das Hotel Schiff, das Eden und der «Schützen» gehören, hat in den vergangenen Monaten und Jahren viel Geld in ihre Liegenschaften investiert – und weitere Grossprojekte stehen an. «Wir freuen uns über die abgeschlossenen Renovationsarbeiten und sind mit den Resultaten sehr zufrieden. Einen Wermutstropfen gibt es dennoch», schreibt das Unternehmen in einem Brief an die Aktionäre.

 

Massive Mehrausgaben

Dieser Wermutstropfen betrifft die Finanzen: «Die grossen Renovationsarbeiten für den Elsässerhof und im Hotel Eden im Park haben über Budget abgeschlossen: der Elsässerhof mit 5,9 Millionen Franken statt mit 5,3 Millionen und das Hotel Eden mit 3,1 Millionen Franken statt mit 1,7 Millionen.» Auch die nächste Grossinvestition fällt deutlich höher aus, als ursprünglich geplant: «Wir rechnen beim anstehenden umfassenden Umbau für das Hotel Schützen mit Kosten von 18,1 Millionen Franken statt mit 12,5 Millionen.»

Die Planungsarbeiten für die Renovation des «Schützens» seien in vollem Gange. Wenn alles rund läuft, soll der Baubeginn im Frühling 2019 erfolgen. «Damit die Bauarbeiten reibungslos über die Bühne gehen, wurde entschieden, die Klinik während des Umbaus ins Hotel Schiff zu verlegen.» Das Restaurant im «Schützen» wird aber offen bleiben. Derzeit gehen die Verantwortlichen davon aus, dass die Renovationsarbeiten voraussichtlich bis 2021 dauern werden. So lange wird das «Schiff» zur «Klinik-im-Hotel».

Ganzer Text in der abonnierten Print- oder Digitalausgabe vom Mittwoch.

Neuen Kommentar schreiben

CAPTCHA
Diese Frage hat den Zweck zu testen, ob Sie ein menschlicher Benutzer sind und automatisiertem Spam vorzubeugen.

Kommende Events

Stellen

Immobilien

Diverses

Trending

1

Eine Tradition lebt weiter

Auf der Mumpfer Fluh: Ausflugskiosk öffnet wieder. Nicht zuletzt auch im Andenken an die eigenen Eltern: Andi Rothacher mit Verwandtschaft und Helfern macht dort weiter, wo so viele Erinnerungen sind. Der Treffpunkt auf der Mumpfer Fluh – eine Herzensangelegenheit.