Laufenburger Stadthalle wird zum Rocktempel

| Fr, 10. Feb. 2017
Crazy Diamond tritt im September in der Laufenburger Stadthalle auf. Foto: zVg

Toni Hasler holt zwei bekannte Rockbands in die Stadthalle Laufenburg und verwandelt die Lokalität am Wochenende des 8. und 9. Septembers in einen Rocktempel. Sein Ziel ist es nicht einen finanziellen Gewinn zu erreichen, sondern die Nachfrage an Rockmusik im Fricktal zu decken.

von Stefan Salzmann

Entstanden ist die Idee im Kleinen. «Über Jahre hinweg haben wir unter Freunden im Rahmen eines kleinen Waldhaus-Festes unsere Leidenschaft für die Rockmusik gelebt», sagt Toni Hasler, Initiant der «Tribute-Night-am-Rhy». 50 bis 60 Personen hätten sich jeweils getroffen und selber Musik gemacht. Ein grosses Rock-Fest zu organisieren, sei damals aber noch ein Traum gewesen.

Vor zwei Jahren jedoch setzte Hasler seine Ideen in die Tat um. Hartnäckig blieb er mit den zwei Cover-Bands «live/wire» und «Crazy Diamond» in Kontakt und versuchte diese zusammen ins Fricktal zu holen. «Ich bin schon lange ein grosser Fan der beiden Rockbands und mir war klar: Entweder beide oder keine», erklärt Hasler. Denn die beiden Bands könnten unterschiedlicher nicht sein und decken die ganze Palette an Rockmusik ab. Während «life/wire» AC/DC zum Vorbild hat, ist es bei der Band «Crazy Diamond» Pink Floyd.

Hartnäckigkeit zahlt sich aus
Nach der Zusage der beiden Bands, konnte sich Hasler weiteren Aufgaben widmen. Beispielsweise der Reservierung der Stadthalle Laufenburg, der Sponsorensuche, dem Aufgebot von Sicherheitskräften und Ideen für ein Rahmenprogramm. «Ein riesiger Aufwand», betont der alleinige Organisator, welcher die vielen Arbeitsstunden aufgrund seiner Leidenschaft für die Rockmusik aber nicht scheute.

Auf sein Ziel angesprochen, wiederholt Hasler, dass er den Besuchern mit der Rockmusik Freude bereiten möchte und darauf hoffe, dass möglichst viele Fans der Rockmusik in die Stadthalle kommen werden. «Mit einem Besucheraufmarsch von 500 bis 600 Leuten wäre ich für die erste Austragung sehr zufrieden und auch finanziell abgesichert», sagt er.

Denn sofern es finanziell aufgeht, denkt Hasler bereits an eine nächste Austragung, in der er vor allem auch jungen Bands eine Chance geben möchte. So ist in diesem Jahr mit «Yes Sir Switzerland» bereits eine Newcomer-Band mit dabei, welche dem Publikum am Freitagabend als Vorband von «life/wire» einheizen wird.

 

 

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