Wegen Sturm: Strasse im Hardwald gesperrt

| Di, 09. Feb. 2016
Nach Sturm Ruzica: Bäume liegen im Hardwald auf der Strasse.

Von Montag bis Dienstag fegten starke Windböen auch über das Fricktal. Im Hardwald bei Kaisten fielen mehrere Bäume auf die Kantonsstrasse, so dass diese bis am Dienstmorgen gesperrt werden musste.

Von Layla Hasler

Drei Forstmitarbeiter des Kantons waren am Dienstagmorgen mit den Räumungsarbeiten beschäftigt. Etwa fünf Bäume seien am Montag durch den Sturm auf die Kantonsstrasse im Kaister Hardwald gefallen, erklärte Revierförster Peter Haas gegenüber der NFZ. Die Kantonsstrasse wurde am Montagnachmittag ab der Autobahnausfahrt Eiken in Richtung Laufenburg bis zum Kreisel Hardwald gesperrt und der Verkehr über Sisseln umgeleitet.

Die Forstmitarbeiter mussten aber warten, bis sich der Sturm gelegt hatte und konnten erst am Dienstagmorgen mit den Räumungsarbeiten beginnen. Zu gefährlich wäre die Arbeit sonst gewesen, meint Haas. Die Forstmitarbeiter entfernten am Dienstagmorgen weitere Bäume, die über der Strasse hingen. Einen Lastwagenchauffeur, der gerade eine Ruhepause einlegte, musste Haas aus Sicherheitsgründen weiterschicken.

Nach 10 Uhr waren die Räumungsarbeiten beendet und die Strasse wurde wieder für den Verkehr freigegeben.

Gegenstände herumgeflogen, keine Verletzten

Meldungen von verletzten Personen gab es keine, wie Werner Bertschi, Chef der Regionalpolizei Oberes Fricktal (Repol) auf Anfrage mitteilte. Eingedrückte Signale, verschobene Toi-Toi-WCs und lose Gegenstände, die durch die Luft geflogen waren, hinterliess das Sturmtief «Ruzica» am Montag im oberen Fricktal, so Bertschi. Das Sturmtief sorgte stellenweise für einen turbulenten Tag. Entlang des Juras sowie am Nordrand der Schweiz wurden gemäss Meteoschweiz auch in den tiefen Lagen stellenweise Böen von 100 km/h oder etwas mehr registriert. Am Fricker «Fasnachtsmarkt» hatten die Windböen einen Marktstand mitgerissen und einige Marktfahrer haben schliesslich ihre Stände schon früher als üblich abgeräumt.

Die Repol warnte am Montag auch die Fasnächtler, im Zweifelsfall grössere Figuren noch vor dem Sturm abzubauen. Die Verantwortlichen in Kaisten hätten schnell reagiert, und die drei grossen Fasnachtsfiguren im Dorf abgeräumt, bevor sie umfallen konnten, erklärte Bertschi.

Baum auf Haus gefallen

Ein weiteres Sturmtief sorgte auch am Dienstagabend und in der Nacht für starke Windböen. Mehrere Bauabschrankungen wurden vom Wind umgestossen, so beispielsweise im Gänsacker in Frick. In Gipf-Oberfrick fiel ein Baum auf ein Haus. Auch entlang des Rheins knickten viele Bäume um. «Kurzzeitig kam es zu Verkehrsbehinderungen. Die Feuerwehr war aber schnell vor Ort und hatte die Strassen rasch geräumt», sagt Bertschi. Personen seien keine zu Schaden gekommen.

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