Die Berufsschau in Etzgen bot Jugendlichen einen vielfältigen Einblick
Das Areal der Jehle AG in Etzgen stand am Samstag ganz im Zeichen der regionalen Berufswelt. Viele junge Leute nutzten die Gelegenheit, um praxisnah mit den Herausforderungen der Berufsfindung in Berührung zu ...
Die Berufsschau in Etzgen bot Jugendlichen einen vielfältigen Einblick
Das Areal der Jehle AG in Etzgen stand am Samstag ganz im Zeichen der regionalen Berufswelt. Viele junge Leute nutzten die Gelegenheit, um praxisnah mit den Herausforderungen der Berufsfindung in Berührung zu kommen.
Franziska Nachtigall
Am vergangenen Samstag verwandelte sich das Areal der Jehle AG in einen Ort voller Neugier und Erwartungen: Die Berufsschau lockte zahlreiche Leute aus der Region an, und schon kurz nach der Eröffnung um 10 Uhr morgens waren das Interesse deutlich spürbar und die Räumlichkeiten gut besucht. Insbesondere Jugendliche, oft begleitet von Eltern oder Angehörigen, strömten herein. Die ersten grossen Entscheidungen der jungen Menschen stehen mit der Berufswahl bevor. Die Eltern stellten sich der Herausforderung, ihre Kinder zu begleiten, sie zu unterstützen und gleichzeitig ein Stück loszulassen.
Facettenreiche Berufswahl
Die Messe in Etzgen bot genau das, was in solchen Momenten so wertvoll ist: Orientierung, Informationen und die Möglichkeit, Berufe direkt zu erleben. Zahlreiche Stände präsentierten ein breites Spektrum – vom Handwerk der Polymechaniker über Schreiner bis hin zu medizinischen und pädagogischen Berufen. Die Aussteller gaben Einblicke in ihren Arbeitsalltag, erklärten Anforderungen und zeigten, welche Fähigkeiten in den jeweiligen Berufen gefragt sind. Für die Jugendlichen war das mehr als nur Information – es bot die Möglichkeit, in die Berufe hineinzuschnuppern, Technik hautnah zu erleben und selbst aktiv zu werden.
Mittendrin statt nur dabei Auch ausserhalb der Halle warteten spannende Erlebnisse. Forstwarte zeigten, wie vielfältig die Arbeit in der Natur ist und luden Interessierte jeden Alters zu einem Erlebnis per «Virtual-Reality»-Brille ein. Überall waren kleine Highlights zu entdecken.
Besonders beliebt war die Erne AG, bei der man Bagger fahren oder eine Wand mauern durfte – ein echtes Abenteuer, das viele Augen zum Leuchten brachte, trotz des am Ausstellungstag herrschenden Schneefalls und der Kälte. Mit zunehmender Zeit wurde die Messe immer lebhafter. Der Kuchen- und Getränkestand der Laufenburger Sekundarstufe lud zu einer kurzen Pause ein und bot Gelegenheit zum Austausch zwischen Eltern, Schülern und Ausstellern. Zwischen den Ständen, den Mitmachaktionen und dem regen Gesprächsfluss entstand ein bunter, inspirierender Mix aus Information und Erlebnis.
Für viele Jugendliche war die Messe ein erster Schritt, um Orientierung zu gewinnen, eigene Interessen zu erkunden und Antworten auf die Fragen zu finden, die die Berufswahl so schwierig machen. Eltern erhielten Einblicke, wie sie ihre Kinder unterstützen können, ohne Druck aufzubauen. So wurde die Berufsmesse zu einem Ort der Orientierung und Sicherheit – ein wertvolles Ereignis, das allen Teilnehmenden noch lange in Erinnerung bleiben wird.