Mirjann Stäuble und Astrid Müller standen im Final des Cupschiessens
Bei bestem Frühsommerwetter trafen (sich) die Talschützen Sulz am vergangenen Samstag beim Cupschiessen in Obersulz.
Ferien- und krankheitsbedingt stellten sich lediglich zehn ...
Mirjann Stäuble und Astrid Müller standen im Final des Cupschiessens
Bei bestem Frühsommerwetter trafen (sich) die Talschützen Sulz am vergangenen Samstag beim Cupschiessen in Obersulz.
Ferien- und krankheitsbedingt stellten sich lediglich zehn Vereinsmitglieder dem Wettkampf, doch dies tat der Stimmung keinen Abbruch. Zunächst absolvierten alle Teilnehmenden den Cupstich, der zugleich als Pflichtresultat für die Jahresmeisterschaft zählt. Die besten Resultate erzielten Sven Müller und Hanspeter Schraner mit 75 Punkten, dicht dahinter Peter Schraner mit 73 Punkten.
Anschliessend begann der Cup im direkten Duell – Mann gegen Mann beziehungsweise Frau gegen Frau. Auch bei den Talschützen haben verschiedene Mitglieder auf die seit dieser Saison neu zugelassene Sportvisierung für das Sturmgewehr 90 umgestellt. Dadurch schoss wieder mehr als die Hälfte der Teilnehmenden mit der Armeewaffe, die zuletzt aus den Ranglisten verschwunden war. An diesem Tag zeigte sich jedoch, dass dieser Wechsel seine Tücken mit sich bringt. Besonders der sehr wechselhafte Wind stellte die Schützinnen und Schützen vor Herausforderungen.
Nach drei Runden und der einen oder anderen Überraschung war es Zeit für eine Premiere in der Vereinsgeschichte der Talschützen: Erstmals standen sich mit Mirjann Stäuble und Astrid Müller zwei Frauen im Finale gegenüber. Den Sieg sicherte sich Mirjann Stäuble mit 54 zu 46 Punkten. Damit war auch die zweite Premiere perfekt: Mirjann Stäuble gewann bei ihrer ersten Teilnahme am Cupschiessen auf Anhieb den Wettbewerb. Dies ist umso bemerkenswerter, da sie den Schiesssport erst seit dieser Saison aktiv betreibt. Von Beginn an zeichnete sie sich durch grossen Trainingsf leiss und hohe Lernbereitschaft aus – und wurde dafür mit diesem Sieg belohnt.
Im kleinen Finale setzte sich Sven Müller gegen Präsident Hanspeter Schraner durch. Alle in den beiden ersten Runden Ausgeschiedenen durften sich in der Trostrunde nochmals messen. Dort schwang Walter Rüede mit 90 Punkten obenauf. Nach dem Schiessen blieb genügend Zeit, die Kameradschaft zu pflegen. In knapp zwei Wochen werden die Vereinsmitglieder das Eidgenössische Schützenfest in Chur besuchen. (am/)