Auch beim achten Abendrennen am Mittwoch war es wieder der Anfänger Saybien Zumsteg vom VMC Gansingen, der für das beste Fricktaler Resultat sorgte. Damit ist ihm der Gesamtsieg so gut wie sicher. Im Hauptrennen der Elite zeigte Lars Emmenegger (Kaisten) eine starke Leistung.
August ...
Auch beim achten Abendrennen am Mittwoch war es wieder der Anfänger Saybien Zumsteg vom VMC Gansingen, der für das beste Fricktaler Resultat sorgte. Damit ist ihm der Gesamtsieg so gut wie sicher. Im Hauptrennen der Elite zeigte Lars Emmenegger (Kaisten) eine starke Leistung.
August Widmer
Saybien Zumsteg gewann das Rennen der Junioren und Anfänger, wo auch die Hobbyfahrer und Frauen mittun, zum vierten Male. Der Gesamtsieg in seiner Kategorie ist ihm in den verbleibenden drei Rennen wohl kaum mehr zu nehmen.
Zumsteg siegte mit sechs Punkten Vorsprung vor dem Tessiner Francesco Casucci (Mendrisio). Allerdings fiel auch dieser Sieg Zumsteg nicht in den Schoss. Die Anfänger mussten mächtig in die Pedale treten, um die mit Vorgabe gestarteten Frauen einzuholen. Diese vermochten den zugesprochenen Vorsprung lange zu verteidigen. So überraschte es nicht, dass die neben dem Radsport auch noch Medizin studierende Marilena Kuster (Eschenbach SG) auf den vierten Rang fuhr. Nur einen Rang hinter ihr kam Lara Emmenegger (Kaisten) als zweitbeste Frau auf den fünften Platz.
Zumsteg nahezu doppelt so viele Punkte wie Munk
Saybien Zumsteg hat das mit 44 Teilnehmerinnen und Teilnehmern grosse Feld der Anfänger, Junioren, Hobbyfahrer und Frauen nicht nur zum vierten Mal in Serie gewonnen, sondern führt die Saisonwertung auch deutlich an. Er hat in der Saisonwertung nahezu doppelt so viele Punkte wie der zweitplatzierte Louis Munk (Sulz). Munk hat in dieser Saison dreimal das Rennen des Nachwuchses gewonnen. Letztmals gewann Munk in Brugg am 10. Juni. Die seither ausgetragenen vier Abendrennen hat Zumsteg alle für sich entschieden. Man kann also sagen: Das Rennen des Nachwuchses ist fest in Fricktaler Hand.
Starker Lars Emmenegger
Im Hauptrennen der Elite zeigte Lars Emmenegger (Kaisten) eine starke Leistung. Er verpasste zwar in dem von Jonas Müller (Sursee) gewonnenen Rennen die vielen Vorstösse. Sobald es jedoch zum Zusammenschluss kam, vermochte Emmenegger wieder zu punkten. So schaute für ihn letztendlich der siebte Schlussrang heraus. «Ich bin in der letzten Woche mit Justin Weder, der für die in Rheinsulz beheimatete Sportgruppe Birchmeier fährt, in Italien während sechs Tagen Bahnrennen gefahren. Wir bestritten die Madison-Rennen. Die Konkurrenz war sehr gross, starteten doch nicht nur Italiener, sondern auch starke Fahrer aus Holland, Polen und Japan», erzählte Emmenegger.
Weniger dieser Einsatz auf der offenen Radrennbahn der nördlich von Venedig gelegenen Stadt Pordenone, sondern mehr die mehrstündige Heimfahrt im Auto hinderten Emmenegger daran, dass er am Mittwoch nicht noch weiter vorne mitfahren konnte: «Für meine Beine war das stundenlange Sitzen im Auto nicht ideal». Der Abstecher nach Italien tröstete Emmenegger dafür, dass er nicht für die Bahn-Europameisterschaft der U-23-Kategorie in Cottbus in Ostdeutschland aufgeboten worden war: «Die Trainer setzten an der Europameisterschaft auf den Bahnvierer. Deshalb wurde ich nicht mitgenommen. Ich kann mit diesem Entscheid leben, die Rennen in Italien haben mir mehr gebracht».
Wegen der Schulferien waren die Schülerrennen nicht so gut besetzt wie bei früheren Austragungen. Die Fahrerinnen und Fahrer der Radsportschule Sulz-Gansingen landeten nicht auf dem Podest, vermochten jedoch vorne mitzuhalten.