Auf Kurs sind auch die Anschlussverträge für den Wärmeverbund
In der Altstadt von Laufenburg werden zurzeit die letzten Arbeiten der neuen Pflästerung der 3. Etappe der Sanierung der Werkleitungen vorangetrieben, aktuell beim Marktplatz und anschliessend noch beim ...
Auf Kurs sind auch die Anschlussverträge für den Wärmeverbund
In der Altstadt von Laufenburg werden zurzeit die letzten Arbeiten der neuen Pflästerung der 3. Etappe der Sanierung der Werkleitungen vorangetrieben, aktuell beim Marktplatz und anschliessend noch beim Rhytörli.
Optisch unsichtbar geht der Ausbau der Fernwärme in der Altstadt weiter. Auch wenn man bei den herrschenden Temperaturen kaum ans Heizen denkt, der nächste Winter kommt bestimmt.
Altstadttunnel
Der Versorgungstunnel unter der Altstadt vom Rhytörli bis zum Roten Löwen dient wie angekündigt der Erschliessung der Liegenschaften im Bereich Laufengasse und Fischergasse. Hier sind alle Kernbohrungen zu den Häusern gemacht. Die verschiedenen Gesteinshärten waren für die Bohrmaschinen und die Bohrspezialisten eine grosse Herausforderung. Jetzt erfolgt die Versorgung der Häuser mit den Heizungsrohren. Die Versorgungsleitung ab Rhytörli entlang des Rheinuferwegs bis zur Badstube ist ebenfalls verlegt. Somit können die Liegenschaften an der Unteren Wasengasse ebenfalls versorgt werden.
Anschlussverträge und Heizprovisorium
Im sogenannten Wärmeverbund 2 konnten bisher 24 Verträge mit einem Anschluss-Heizwert von 918 kW abgeschlossen werden. Zusammen mit den bestehenden 21 Verträgen im Wärmeverbund 1 sind insgesamt 45 Liegenschaften, mit einer Anschlussleistung von 1523 kW, bereits Kunden der Wärme Laufenburg. Dies entspricht zirka 38 Prozent der Liegenschaften in der Altstadt. Weitere 21 Verträge mit zirka 1400 kW sind in Vorbereitung.
Damit all diese Kunden ab der nächsten Heizperiode im September 2026 bedient werden können, wird die Kapazität der provisorischen Heizzentrale bei der Stadthalle auf 950 kW verdoppelt. Die zweite Heizzentrale wurde am 3. Juli angeliefert. Auch hier werden Holzpellets als Heizquelle dienen.
Wärmelieferung ab Technologiezentrum FlexBase
Die Stadt Laufenburg, Wärme Laufenburg und FlexBase sind im intensiven Austausch betreffend der geplanten Versorgung mit Abwärme vom neuen Technologiezentrum Laufenburg (TZL).
Ein Termin kann laut Medienmitteilung aktuell nicht genannt werden, da dieser massgeblich vom Baufortschritt des neuen TZL abhängt. Dazu wird betont: «Selbstverständlich sind alle Beteiligten bemüht, eine finanziell und ökologisch befriedigende Lösung zu finden.» (mgt)