McDonald’s möchte in Frick so bald als möglich ein Fast-Food-Restaurant eröffnen. Wann das genau sein wird, kann das Unternehmen aktuell nicht sagen. Zurzeit werden die wenigen Einwendungen behandelt. McDonald’s im Fricktalcenter ist einstöckig geplant
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McDonald’s möchte in Frick so bald als möglich ein Fast-Food-Restaurant eröffnen. Wann das genau sein wird, kann das Unternehmen aktuell nicht sagen. Zurzeit werden die wenigen Einwendungen behandelt. McDonald’s im Fricktalcenter ist einstöckig geplant
Susanne Hörth
McDonald’s will in Frick, genauer im Fricktalcenter A3 an der Hauptstrasse Ausgang Dorf (Richtung Dino-Kreisel), ein Restaurant in ein bereits bestehendes Gebäude einbauen (die NFZ berichtete). 2,3 Millionen Franken investiert der Fast-Food-Riese für das Restaurant (geplant sind 123 Innen- und 44 Aussenplätze) inklusive Drive-in, McCafé und Kinder-Playland. Das Baugesuch lag bis Ende November 2025 auf der Gemeindeverwaltung in Frick auf.
«Wie bei solchen Baugesuchen üblich, gab es vereinzelte Einwendungen gegen das geplante Restaurant in Frick», sagt Alberto C. Picece, Mediensprecher bei McDonald’s Schweiz. «Aktuell prüfen wir jede Rückmeldung sorgfältig, um eine fundierte Stellungnahme zu verfassen, die wir dann der Gemeinde einreichen.» Diese werde anschliessend im Rahmen des normalen Verfahrens mit den zuständigen Behörden besprochen. «Nach unserem aktuellen Kenntnisstand entspricht das geplante Restaurant den geltenden Zonenvorschriften und ist bewilligungsfähig», zeigt sich Picece überzeugt. Das Restaurant sei als einstöckiges Konzept im bestehenden Gebäude geplant, was den Charakter des Standorts bewahre. Zu den Bauprofilen auf der bestehenden Liegenschaft erklärt der Mediensprecher: «Für Küche und Gästebereich installieren wir in unseren Restaurants jeweils modernste Filter- und Lüftungsanlagen. Die Bauprofile sind speziell für diese Lüftung vorgesehen.» Die Gäste werden das Restaurant anhand der Gebäudebeschriftung erkennen. Ein grosses Werbesignet ist an diesem Standort nicht vorgesehen.
Abfall- und Verkehrskonzept
«Wir setzen uns aktiv gegen das gesellschaftliche Problem des Litterings ein – durch weniger Verpackungen, zusätzliche Abfalleimer und tägliche Aufräumtouren rund um die Restaurants. Die Teams sammeln auf diesen mit den Behörden abgestimmten Touren auch Abfall anderer Anbieter auf und entsorgen ihn fachgerecht», geht Alberto C. Picece auf das zum Baugesuch gehörende Anti-Littering-Konzept ein, welches das Unternehmen an über 180 Standorten in der Schweiz bereits erfolgreich umsetze. Dem Baugesuch liege zudem ein umfassendes Verkehrskonzept bei.
«Einwendungen zu einem Baugesuch sind Teil des normalen Prozesses. Wir haben offen über das Projekt informiert und auch viele positive Rückmeldungen erhalten», betont Picece. Bezogen auf die Unterschriften, die für den bisherigen Mieter und Betreiber des «Take Away Asien Food» gesammelt wurden, meint der McDonald’s-Sprecher, dass der Eigentümer der Liegenschaft nach Ablauf des bisherigen Mietvertrages einen neuen Mieter gesucht habe. «Wir sind stolz, dass unser Konzept überzeugt hat und wir den Zuschlag erhalten haben.»
Zum Zeitplan führt er aus: «Es liegt in der Natur von Bauprojekten, dass verschiedene Faktoren den Terminplan beeinflussen können. Daher können wir aktuell keine zeitliche Angabe machen.»