Im vergangenen Jahr schenkte der Elternverein Frick dem Dorf zum ersten Mal einen Adventsgeschichtenweg. Der Erfolg war überwältigend. Entsprechend motiviert steckt das Team seit Wochen in den Vorbereitungen für den Adventsweg 2026.
Simone Rufli
Viele werden es nicht gewesen ...
Im vergangenen Jahr schenkte der Elternverein Frick dem Dorf zum ersten Mal einen Adventsgeschichtenweg. Der Erfolg war überwältigend. Entsprechend motiviert steckt das Team seit Wochen in den Vorbereitungen für den Adventsweg 2026.
Simone Rufli
Viele werden es nicht gewesen sein, die in diesem Hitzesommer an Weihnachten gedacht haben. «Wir haben es getan», sagt Kathrin Bürgi, Präsidentin des Elternvereins Frick (EVF). «Wir haben im Juni bei 35 Grad angefangen, Weihnachtsbücher zu lesen und erste Besprechungen abgehalten.» «Wir», das ist eine Gruppe Frauen, die sich im EVF gefunden hat. Fünf aus dieser Gruppe von insgesamt zwölf Kreativen ist an diesem Samstagmorgen im September zum Spielplatz im Zwidellen-Quartier gekommen. Mit dabei: Biber und Bär, von Hand gefilzt – die Hauptfiguren aus dem Bilderbuch «Ganz bald ist Weihnachten».
«Die Rückmeldungen vom letztjährigen Adventsweg waren so überwältigend, dass wir nicht lange überlegen mussten, ob wir den Weg wieder durchführen wollen», erzählt Kathrin Bürgi. Über 1500 Besucherinnen und Besucher aus 10 Kantonen erfreuten sich am ersten Adventsweg in Frick. Seien sie im letzten Jahr recht naiv ins Projekt gestartet, «können wir jetzt von den Erfahrungen profitieren». Was sie auch sagt: «Es ist sehr schön, dass wir an allen Orten wieder auf offene Türen gestossen sind.»
Auf mehr Schultern verteilt
Zu den Erfahrungen des ersten Jahres gehört auch die Erkenntnis, dass der Aufwand beträchtlich ist. Um die Organisation auf mehrere Schultern zu verteilen, gibt es deshalb neu ein Kern-OK von vier Personen, welches die administrativen und planerischen Dinge übernimmt und sich um Bewilligungen, Werbung oder auch die Finanzen kümmert. Daneben ein kreatives Bastelteam aus acht Frauen. Unterstützung erhält das Dutzend bestehend aus Lea Ambühl, Manuela Benz, Judith Bosshard, Kathrin Bürgi, Ramona de Lillo, Desirée Ercoli, Anna Erdmann, Fabienne Grenacher, Manuela Moor, Jenny Nicolet, Sabrina Schreier und Sabrina Stöckli auch in diesem Jahr wieder von einigen Männern im Hintergrund – «zuständig für die Umsetzung mancher verrückten Ideen von uns».
Doppelt so viele Laternen
Vom 29. November 2026 bis zum 3. Januar 2027 werden auf dem 1,5 Kilometer langen, markierten Weg vom Gemeindehaus bis zur reformierten Kirche also wieder zwölf liebevoll mit viel Naturmaterialien gestaltete Häuschen zu finden sein, und – dank dem Audio-Team – kann die Weihnachtsgeschichte v ia Smartphone auch wieder gehört werden.
Auch neben den Stationen gebe es wieder einiges zu entdecken und auszuprobieren, verrät Kathrin Bürgi. Auch Begleit-Events sind geplant, darunter zum Beispiel ein offenes Singen der reformierten Kirche. Details finden sich zu gegebener Zeit auf der Webseite des Elternvereins (www.elternverein-frick.ch).
Von der Gemeinde gibt es wieder wertvolle Unterstützung, etwa mit dem Zurverfügungstellen von Strom für die Beleuchtung der Stationen-Häuschen. Apropos Beleuchtung: Der Weg zwischen den Stationen wird mit doppelt so vielen Laternen wie im vergangenen Jahr noch stimmungsvoller werden.
Der Adventsweg ist vom 29. November 2026 bis und mit 3. Januar 2027 jederzeit für alle zugänglich. Das Alterszentrum Bruggbach lädt die Bevölkerung am Donnerstag, 3. Dezember, zu einem Eröffnungsapéro ein.