Wichtige Meilensteine für die Zukunft
10.03.2026 FricktalDas umfassend überarbeitete Regionale Entwicklungskonzept ersetzt das aus dem Jahr 2008 stammende Dokument. Zustimmung erhielt an der Abgeordnetenversammlung von Fricktal Regio Planungsverband auch die «Strategie Fricktal».
Susanne Hörth
Bevor am ...
Das umfassend überarbeitete Regionale Entwicklungskonzept ersetzt das aus dem Jahr 2008 stammende Dokument. Zustimmung erhielt an der Abgeordnetenversammlung von Fricktal Regio Planungsverband auch die «Strategie Fricktal».
Susanne Hörth
Bevor am zurückliegenden Mittwochabend Robert Schmid zum neuen Präsidenten von Fricktal Regio Planungsverband gewählt wurde (die NFZ berichtete), hatte die bisherige Amtsinhaberin – sie hatte sich für eine weitere Amtsperiode nicht mehr zur Verfügung gestellt – über zwei wichtige Traktanden abstimmen lassen. Es ging dabei um das Regionale Entwicklungskonzept (REK) sowie die Strategie Fricktal (Organisation und Zusammenarbeit). Zudem liess die scheidende Präsidentin den Blick nochmals auf die Legislatur 2022 bis 2025 zurückschweifen.
Das Regionale Entwicklungskonzept (REK) ist für den Planungsverband Fricktal Regio ein zentrales Steuerungs- und Führungsinstrument für die Entwicklung von Siedlung, Mobilität, Verkehr sowie Natur und Landschaft. Da das Konzept aus dem Jahr 2008 in Teilen veraltet war, wurde eine Neuausarbeitung in Auftrag gegeben. Die Abgeordnetenversammlung verabschiedete das neue REK am 4. März ohne Diskussion. Das erfüllte Françoise Moser mit grosser Freude, bildet doch das auf zehn Jahre ausgelegte Konzept eine wesentliche Grundlage für die Arbeit des Repla-Vorstands und die gemeinsamen Ziele der 32 Verbandsgemeinden.
Als weiteren wichtigen Meilenstein bezeichnete Moser die Zustimmung zur «Strategie Fricktal Regio: Organisation und Zusammenarbeit». Sie betonte dabei ausdrücklich: «Die Gemeindeautonomie wird dabei nie infrage gestellt.» Die Aufgabe von Fricktal Regio sei es, regionale A ktivitäten dort zu koordinieren, wo es sinnvoll und notwendig sei. «Der Verband fungiert als Dienstleister gegenüber den angeschlossenen Gemeinden und vertritt deren Interessen gegenüber Kanton, Nachbarn und weiteren Organisationen.»
Gut unterwegs
In ihrem Rückblick auf die Legislatur 2022 bis 2025 hob sie unter anderem das Regionale Siedlungsgebietsmanagement hervor, das einen haushälterischen Umgang mit dem wertvollen Gut Boden fördert. Eine weitere wichtige Grundlage für die Gemeinden und deren Raumplanung sei die erarbeitete Wohnstudie Fricktal. Zur Identität des Fricktals gehörten laut Planungsverband zudem klar die Natur und Landschaft. Zu deren Stärkung seien verschiedene Massnahmen umgesetzt worden.
Auch die Standortförderung erwähnte Moser: «Sie ist eine unserer Kernaufgaben. Für die vergangene Legislatur haben wir uns zum Ziel gesetzt, die Gemeinden zu sensibilisieren, ihnen Instrumente für eine effiziente und effektive Standortförderung zu vermitteln und die Rollen zwischen Kanton, Repla und Gemeinden zu klären.»
Einen hohen Stellenwert misst der Fricktaler Planungsverband auch dem Bereich Mobilität/Verkehr bei. «Mobilität war auch mir immer ein wichtiges Thema», sagte Moser.
Deshalb sei in den Legislaturzielen festgehalten worden, sich vertieft damit auseinanderzusetzen. Daraus entstand das Projekt «Gemeinsame Haltung Mobilität der Fricktaler Gemeinden». Rasch sei klar geworden, dass Mobilität nicht isoliert betrachtet werden könne, sondern stets im Zusammenhang mit einer guten Siedlungs- und Arbeitsplatzentwicklung stehe.
Zum Abschluss hielt Françoise Moser fest: «Persönlich hat mir dieses Amt viel Freude bereitet. Der Kontakt zur kantonalen Verwaltung, zu den Gemeinden und zu weiteren regionalen Organisationen – auch über die Landesgrenze hinweg – war bereichernd.»

