Zurückgelassener Abfall am Kaister Rheinufer sorgt für Unverständnis
Das Kaister Rheinufer ist für viele ein beliebtes Naherholungsgebiet. «Vergessen» gegangener Müll beschäftigt viele. Unter anderem die Mitarbeitenden der Kaister Unterhaltsbetriebe. Wie dem Thema Littering ...
Zurückgelassener Abfall am Kaister Rheinufer sorgt für Unverständnis
Das Kaister Rheinufer ist für viele ein beliebtes Naherholungsgebiet. «Vergessen» gegangener Müll beschäftigt viele. Unter anderem die Mitarbeitenden der Kaister Unterhaltsbetriebe. Wie dem Thema Littering begegnen, wird nun mit den Eigentümern der Uferparzellen besprochen.
Susanne Hörth
Das Rheinufer in Kaisten ist beliebt – bei Familien, Einzelpersonen, Hundebesitzerinnen und -besitzern, Bikern und vielen anderen. In den aktuellen heissen Tagen herrscht von der Fischerhütte rheinaufwärts teilweise sogar etwas Dichtestress. Die einen geniessen die kleinen Sandstrände, andere freuen sich über eine Abkühlung im Rhein, wiederum andere schätzen bei Spaziergängen die Schatten spendenden Bäume entlang des Uferwegs. Zurückgelassener Müll gab es immer wieder. Was jedoch vor wenigen Tagen achtlos an Glasund PET-Flaschen, Aludosen und Verpackungsmaterial «vergessen» wurde, sorgt für rote Köpfe und viel Unverständnis.
«Ich melde das bei der Gemeinde. So etwas geht überhaupt nicht», empört sich eine Kaisterin. Eine Laufenburgerin, die das ganze Jahr hindurch mit ihrem Hund am Rheinufer unterwegs ist und oft auch Hinterlassenschaften fremder Hunde aufnimmt und entsorgt, kann es nicht fassen: «Es ist eine Respektlosigkeit gegenüber unserer schönen Natur.» Auch sie hat sich bereits bei der Gemeindeverwaltung in Kaisten gemeldet.
Dort erklärt Gemeindeschreiber Manuel Corpataux: «Das Grundstück, auf dem das Fischerhaus steht, gehört der Naturenergie Holding AG, und die übrige Fläche mit Sandbank gehört dem Kanton Aargau.» Grundsätzlich seien auch die Eigentümer für Ordnung und Sauberkeit verantwortlich. «Gemäss Polizeireglement können bei Littering Bussen ausgesprochen werden. Die Erfahrung zeigt jedoch, dass es äusserst schwierig ist, eindeutig festzustellen, wer verantwortlich ist.»
Den vielen Abfall der vergangenen Tage haben die Mitarbeitenden der Kaister Unterhaltsbetriebe weggeräumt. Corpataux betont jedoch erneut: «Das ist eigentlich nicht Aufgabe der Gemeinde.» Deshalb werde das Thema seitens der Unterhaltsbetriebe nun mit den betroffenen Eigentümern besprochen.