Situation hat sich nicht verbessert
Seit dem 15. August sind der neue Waldseilpark Rheinfelden und der Seilpark auf der Wasserfallen wegen Trockenheit geschlossen. Wann es weitergeht, ist offen.
Valentin Zumsteg
Das haben sich die Betreiber des Waldseilparks Rheinfelden ...
Situation hat sich nicht verbessert
Seit dem 15. August sind der neue Waldseilpark Rheinfelden und der Seilpark auf der Wasserfallen wegen Trockenheit geschlossen. Wann es weitergeht, ist offen.
Valentin Zumsteg
Das haben sich die Betreiber des Waldseilparks Rheinfelden anders vorgestellt. Das neue Freizeitangebot im Rheinfelder Gebiet Sch if facker/ Wasserloch konnte im Juni feierlich eröffnet werden – und musste Mitte August schon wieder schliessen. Grund sind die langanhaltende Hitze und die Trockenheit, die den Bäumen stark zu schaffen machen.
«Die Gefahr besteht immer noch»
Auch der Seilpark auf der Wasserfallen, der von der gleichen Firma geführt wird, ist seit dem 15. August nicht mehr in Betrieb. Eine Besserung der Lage zeichnet sich vorerst nicht ab: «Die Situation ist leider unverändert, trotz des wenigen Regens», erklärt Reto Schweizer. Er ist Geschäftsleiter der Betreiberfirma. «Die beiden Waldseilparks bleiben bis auf weiteres geschlossen. Dies wegen der diesjährigen Trockenheit. Die Gefahr von instabilen Bäumen und herunterfallenden Ästen besteht immer noch.»
Per wann mit einer Wiedereröffnung zu rechnen ist, lasse sich heute noch nicht sagen. «Das hängt vom Regen ab und davon, wie die Bäume darauf reagieren.» Die Situation werde regelmässig von Baumsachverständigen überprüft. Beinahe alle 50 Mitarbeitenden der beiden Seilparks sind in Kurzarbeit, wie Reto Schweizer erklärt.
Keine Einnahmen
«Für uns als Betreiber der beiden Waldseilparks bedeutet dies keine Einnahmen und trotzdem laufende Kosten. Da die Trockenheit kein Elementarschaden und kein sofortiges spontanes Ereignis ist, bezahlt die Betriebsausfallversicherung bisher keinen Betriebsausfallbeitrag. Das wird für uns eine finanzielle Herausforderung, da wir für den Waldseilpark Rheinfelden grosse Investitionen getätigt haben. Unsere finanzielle Reserve ist dadurch dünn.»
Das einzig Erfreuliche: Die beiden Anlagen sind trotz der anhaltenden Trockenheit noch nicht durch herabfallende Äste oder umstürzende Bäume beschädigt worden. Für Reto Schweizer ist klar: «Die Sicherheit kommt zuerst.» Und: «Wir geben die Hoffnung nicht auf.»