Ein Gin aus Seetang. Ein Adlerhorst in subtropischer Umgebung. Eine Seilbahn über den Atlantik. Eine von Amateurjournalistinnen betriebene Radiostation. Auf den Inseln vor der irischen Westküste ist nichts so, wie man es erwartet. Harald Hammel (Text) und Stefan Schnebelt (Fotos) nehmen ...
Ein Gin aus Seetang. Ein Adlerhorst in subtropischer Umgebung. Eine Seilbahn über den Atlantik. Eine von Amateurjournalistinnen betriebene Radiostation. Auf den Inseln vor der irischen Westküste ist nichts so, wie man es erwartet. Harald Hammel (Text) und Stefan Schnebelt (Fotos) nehmen in ihrem Buch «Entrückt – vom Leben auf westirischen Inseln» die Leser mit an den Rand Europas und erzählen die Geschichte des letzten Bewohners der Gezeiteninsel Omey, portraitieren einen in sich versponnenen Maler auf der Künstlerinsel Sherkin und beschreiben das Engagement der Bauern für die Natur auf Achill Island und den harten Alltag eines jungen Paares, das sich für einige Monate auf der Geisterinsel Great Blasket Island um Touristen kümmert.
Dies alles vor dem Hintergrund der Geschichte Irlands, die geprägt ist von der Auswanderung. Bis heute ist das Verlassen der Heimat auf den dreizehn besuchten Inseln ein grosses Thema; ihre Bewohnerinnen und Bewohner stemmen sich gegen die Entvölkerung. Doch Jobs sind dünn gesät – und die Infrastruktur für den Alltag ist oft mangelhaft. Auch davon handelt dieses Buch: Vom Streben nach einem Inselleben mit Zukunft.
Das Buch wird in der Buchhandlung «Buchhaus» in Liestal vorgestellt. Die Lesung am 19. August ist bereits ausverkauft.
Aufgrund der grossen Nachfrage gibt es ein zusätzliches Datum am 12. August, 19.45 Uhr. Anmeldung bitte per Mail an liestal@ buchhaus.ch oder per Telefon unter 061 922 22 62.
(mgt)