Seit Mitte März wurden im Aargau vier Fälle der viralen hämorrhagischen Krankheit der Kaninchen (VHK) nachgewiesen. Die VHK ist eine für Haus- und Wildkaninchen sehr ansteckende Viruserkrankung, die in der Regel tödlich endet. Zu den Symptomen gehören ...
Seit Mitte März wurden im Aargau vier Fälle der viralen hämorrhagischen Krankheit der Kaninchen (VHK) nachgewiesen. Die VHK ist eine für Haus- und Wildkaninchen sehr ansteckende Viruserkrankung, die in der Regel tödlich endet. Zu den Symptomen gehören Teilnahmslosigkeit, Atembeschwerden, Koordinationsstörungen bis hin zu Krämpfen und Blutungen aus der Nase. Die VHK wird direkt von Tier zu Tier übertragen, aber auch indirekt, das heisst über kontaminierte Gegenstände, durch den Menschen oder durch Insekten. Für Menschen ist die Tierseuche VHK nicht gefährlich. Kaninchen sollen deshalb regelmässig gegen VHK geimpft werden. Die VHK unterliegt der Meldepflicht. (nfz)