Geplant war die Abschlussfeier der Kreisschule Unteres Fricktal (KUF) für Lehrer und Behörden auch dieses Jahr auf dem Dach des Feldschlösschens. Wegen der hohen Temperaturen musste die Feier am Freitag aber ins Innere der Brauerei verlegt werden.
Edi Strub
Auch die Kinder an ...
Geplant war die Abschlussfeier der Kreisschule Unteres Fricktal (KUF) für Lehrer und Behörden auch dieses Jahr auf dem Dach des Feldschlösschens. Wegen der hohen Temperaturen musste die Feier am Freitag aber ins Innere der Brauerei verlegt werden.
Edi Strub
Auch die Kinder an der KUF (Bezirks-, Sekundar- und Real- und anderen Schulen in insgesamt neun Gemeinden) hatten während der Woche arg schwitzen müssen. Nicht alle Schulräume sind für so hohe Temperaturen gerüstet und so habe der Unterricht «angepasst» werden müssen, erklärte Schulleiter Frank Jonas. Die Noten seien ja schon gemacht und ein Teil der Schüler konnte in Lager. Hitzefrei, wie sich einige Schüler natürlich gewünscht haben, gab es jedoch nicht. Aber die Lehrkräfte hätten in dieser Woche alles darangesetzt, die Situation erträglich zu gestalten. Zum Teil sei man auch daran, die Bauten durch neue Dächer und andere Verbesserungen hitzeresistenter zu machen. Denn eines steht fest: Solche Hitzeperioden wird es auch in Zukunft geben. Schon der Sporttag der Sekundarschule Rheinfelden am 26. Mai stellte die Schüler auf eine harte Probe. Vor allem der 1000-Meter-Lauf verlangte einigen Schülern bei brennender Sonne alles ab. Der Samariterverein Kaiseraugst musste ein paar Mal helfend eingreifen, aber alles lief glimpflich ab.
Sehr wenige Wechsel
Die Abschlussfeier der KUF ist immer die Gelegenheit, Jubiläen feiernde oder in Pension gehende Lehrkräfte zu ehren. Einige Lehrkräfte bleiben der KUF fast ihr ganzes Berufsleben treu. So zum Beispiel die nun nach 42 Jahren im Schuldienst in den Ruhestand wechselnde Karin Küng, zuletzt Standort- und Stufenleiterin RBK. Fast ihr gesamtes Berufsleben hat sie in den Schulen des unteren Fricktals verbracht. Pensioniert wird dieses Jahr auch Peter Dätwyler, Standortleiter Kaiseraugst. Er wird ins Bündnerland «auswandern», wo seine Frau herkommt und wo man ihn schon angefragt habe, ob er die eine oder andere Stellvertretung übernehmen könnte. Zu den Langdienenden gehört auch Silvan Hof, Standort- und Stufenleiter Bezirksschule. Ihn konnte Schulleiter Frank Jonas zum 25-Jahr-Jubiläum beglückwünschen. An der KUF gebe es sehr wenige Wechsel, was für ihre Qualität spreche, erzählte Frank Jonas. Für das kommende Jahr seien bereits alle Stellen besetzt. Im unteren Fricktal ist man nicht in der üblen Lage wie zum Teil anderswo, bis kurz vor Schuljahrbeginn Leute suchen zu müssen, weil sich geeignete Lehrkräfte zuvor nicht finden liessen. Auch für die zwei in Pension gehenden Leiterpersonen stünden Ablösungen zur Verfügung, erklärte Frank Jonas.
Förderzentrum bewährt
Das im letzten Schuljahr aufgesetzte «Förderzentrum für Jugendliche mit ausgewiesenem Förderbedarf» habe sich bewährt und werde weitergeführt, erzählte Schulleiter Jonas. Gedacht ist es für Jugendliche, die temporär oder auch längerfristig mit engerer Betreuung beschult werden sollen. Durchschnittlich sind das 20 bis 30 Schüler. Die Hoffnung ist, dass sie sich im Förderzentrum wohler fühlen als in der Regelklasse. Die Arbeit am Förderzentrum sei Dank der engagierten Arbeit der dort arbeitenden Heilpädagoginnen gut angelaufen, erklärte Schulleiter Jonas. Sicher brauche es noch mehr Ressourcen, Jonas rechnet für die kommenden Jahre mit einem eher steigenden Bedarf.