«Die aktuelle Marktsituation in den Verdrängungsmärkten Handel, Hobel und Beschichtung, die geprägt sind von sinkenden Preisen und dünnen Margen, und der gleichzeitig dringend anstehende Investitionsbedarf von über 20 Millionen Franken im Bereich Hobel, haben den ...
«Die aktuelle Marktsituation in den Verdrängungsmärkten Handel, Hobel und Beschichtung, die geprägt sind von sinkenden Preisen und dünnen Margen, und der gleichzeitig dringend anstehende Investitionsbedarf von über 20 Millionen Franken im Bereich Hobel, haben den Verwaltungsrat und die Geschäftsleitung bereits vor zwei Jahren veranlasst, die aktuelle Angebotspalette zu überprüfen», heisst es in einer Medienmitteilung der in Laufenburg ansässigen Balteschwiler AG. Und weiter: «Nach eingehender Evaluation mehrerer Optionen, die mittels Investitionsplänen, Machbarkeitsstudien und Rentabilitätsrechnungen validiert wurden, steht nun fest, dass die Fokussierung auf den Wachstumsmarkt ‹Abbund und Ingenieurholzbau› der einzige gangbare Weg ist. Für das bereits bestehende Abbund-Center werden in den nächsten drei Jahren 3 Millionen Franken investiert.»
Die Fokussierung auf den Bereich Abbund geht laut Unternehmensleitung einher mit einem geordneten Ausstieg aus den Bereichen Handel, Hobel und Beschichtung über die nächsten zwei Jahre. Dies hat Konsequenzen für die Angestellten dieser Abteilungen. Nach heutigem Planungsstand werden mehr als ein Drittel der betroffenen Mitarbeitenden in die stark wachsende Abteilung Abbund wechseln können oder in Pension gehen. «Die anderen Mitarbeitenden werden gemäss heutigem Kenntnisstand infolge des beabsichtigten, geordneten Ausstiegs über die nächsten anderthalb Jahre aus der Balteschwiler AG ausscheiden. Das Amt für Wirtschaft und Arbeit wurde frühzeitig involviert und die Mitarbeitenden wurden am 5. Mai über die geplanten Massnahmen und Konsequenzen informiert», teilt das Unternehmen mit. Zur Anzahl der betroffenen Mitarbeitenden machte das Unternehmen am Donnerstag keine Angaben. Bis zum 15. Mai 2026 laufe die Konsultationsfrist, bei welcher die Arbeitnehmenden die Möglichkeiten haben, Vorschläge zu unterbreiten, wie Kündigungen vermieden oder Kündigungsfolgen gemildert werden können.
Per 20. Mai werden das Amt für Wirtschaft sowie die Mitarbeitenden über die Entscheidungen informiert. (nfz)