Pünktlich hatte der Car die reisefreudigen Frauen aus dem Sulzer und Gansinger Tal zur gemeinsamen Frauenbund-Ausfahrt abgeholt. Alsdann wurde zügig die Autobahn in Richtung Gubrist – Winterthur – Ostschweiz eingeschlagen. Kurz vor Frauenfeld war das Ziel Kartause Ittingen ...
Pünktlich hatte der Car die reisefreudigen Frauen aus dem Sulzer und Gansinger Tal zur gemeinsamen Frauenbund-Ausfahrt abgeholt. Alsdann wurde zügig die Autobahn in Richtung Gubrist – Winterthur – Ostschweiz eingeschlagen. Kurz vor Frauenfeld war das Ziel Kartause Ittingen erreicht. Der von der gleichnamigen Stiftung instand gestellte, grosse Gebäudekomplex sowie eine wunderbare Parkanlage luden zum Verweilen ein. Teiche mit quakenden Fröschen, allerlei Kunstobjekte, viele blühende Rabatten mit Pfingstrosen und beschrifteten Staudenpflanzen gab es zu bestaunen. Beim Flanieren durch die Gärten wurden Rosen- und Kräuterdüfte inhaliert. Das Beobachten von Schwalbenschwanz, die Entdeckung der Kartäusernelke oder angeregte Diskussionen um blühende Raritäten zogen die Frauen in ihren Bann. Es bestand auch die Möglichkeit, das historische Kartause- oder das Kunstmuseum zu besuchen und sich im Hofladen reichlich einzudecken.
Nach dem feinen Mittagessen bezwang ein energiegeladenes Trüpplein Frauen den 183-stufigen Aufstieg beim ehemaligen Rebberg bis zur Kirche St. Martin in Warth. Später fanden sich wieder alle Frauen in diesem Gotteshaus zur besinnlichen Andachtsfeier «Hoffnung-Zuversicht» ein. Das gekonnte Orgelspiel untermalte den Anlass würdevoll. Später wurde im thurgauischen Pfyn ein feines Dessert geschlemmt.
Mit vielen Gesprächen, Eindrücken oder Mitbringseln erfüllt, durfte die Frauenbande nach einem wunderbar-sonnigen Mai-Tag wieder ins Fricktal zurückreisen. (mgt)