Das Baugesuch liegt derzeit in Laufenburg auf
Eine riesige Baugrube befindet sich aktuell da, wo bis Mitte 2028 das Technologiezentrum Laufenburg seinen Vollbetrieb aufnehmen will. Das milliardenschwere Bauvorhaben wird nun um ein Parkhaus sowie eine Kantine erweitert.
Susanne ...
Das Baugesuch liegt derzeit in Laufenburg auf
Eine riesige Baugrube befindet sich aktuell da, wo bis Mitte 2028 das Technologiezentrum Laufenburg seinen Vollbetrieb aufnehmen will. Das milliardenschwere Bauvorhaben wird nun um ein Parkhaus sowie eine Kantine erweitert.
Susanne Hörth
Was auf dem ehemaligen Swissgrid-Areal in Laufenburg sichtbar im Gange ist, interessiert nicht nur regional, sondern auch national und über die Landesgrenzen hinaus. Mit Medienanfragen wird die Grundstücksbesitzerin und Bauherrin FlexBase täglich überhäuft. Mediensprecher Raphael Schmid bittet deshalb um Verständnis, wenn Fragen nicht umgehend beantwortet werden können. Seit April 2025 sind die Bagger auf dem Gelände im Einsatz; mit jedem Aushub, der abtransportiert wird, wächst die riesige Baugrube. In den nächsten Jahren soll hier das Technologiezentrum Laufenburg (TZL) entstehen – ein Rechenzentrum für künstliche Intelligenz sowie ein grosser Redox-Flow-Batteriespeicher.
Und noch mehr Pläne
Aktuell und noch bis zum 16. Februar liegt auf der Laufenburger Bauverwaltung ein weiteres FlexBase-Baugesuch auf. Es handelt sich um ein vierstöckiges Gebäude mit Parkplätzen und einer Kantine. Letztere ist laut FlexBase-CEO Marcel Aumer im Erdgeschoss vorgesehen. Zur Kantine gehören Küche, Kühl- und Lagerräume sowie eine Terrasse im Aussenbereich. Die Kantine ist nach heutigem Stand für die Mitarbeitenden vorgesehen. Obwohl das Technologiezentrum noch nicht gebaut ist, sind bereits heute über 50 Personen intern angestellt – Tendenz steigend. Bei Fertigstellung des TZL rechnen die FlexBase-Verantwortlichen mit rund 300 bis 350 neuen Arbeitsplätzen.
Für diese Belegschaft soll auch die entsprechende Infrastruktur bereitgestellt werden. Neben der Verpflegungsmöglichkeit in der Firmenkanti ne gehören dazu auch Parkplätze. Insgesamt 105 davon sind in den drei Stockwerken über dem Restaurant vorgesehen. Erschlossen werden die Parketagen über eine spiralförmige Rampe. Bei Kantine und Parkhaus wird Holz als dominierendes Baumaterial eingesetzt; die beiden Untergeschosse werden aus Stahlbeton erstellt.