Kulturnacht Laufenburg lädt zum Erleben mit allen Sinnen ein
Malerei, Fotografie, Fasnachtstradition, Tanz, Kulinarik, Theater, Lesungen, Musik: Das und noch viel mehr bietet die grenzüberschreitende Kulturnacht Laufenburg am 5. September.
Susanne Hörth
Kultur einem ...
Kulturnacht Laufenburg lädt zum Erleben mit allen Sinnen ein
Malerei, Fotografie, Fasnachtstradition, Tanz, Kulinarik, Theater, Lesungen, Musik: Das und noch viel mehr bietet die grenzüberschreitende Kulturnacht Laufenburg am 5. September.
Susanne Hörth
Kultur einem bestimmten Genre zuordnen zu wollen, ist eine schiere Unmöglichkeit. Vielmehr steht Kultur für Werte der Gemeinschaft, für Kunst, Tradition, Geschichte und eine sich immer wieder verändernde Vielfalt. Die mittlerweile 21. Kulturnacht Laufenburg bringt dies mit ihrem diesjährigen Slogan «unbegrenzt bunt» im doppelten Sinne zum Ausdruck: zum einen, weil die 30 Programmpunkte am Abend des 5. September eine grosse Palette verschiedenster kultureller Ausdrucksformen bereithalten; zum anderen, weil dieses «unbegrenzt» zusätzlich für das Grenzüberschreitende der Zweiländerstadt steht. Wie in den vergangenen zwanzig Jahren werden auch dieses Mal beidseits des Rheins die Altstadtgassen, Plätze und verschiedensten Lokalitäten zu Bühnen voller erlebbarer Kreativität.
Roland Kaufmann, Präsident des OKs, freute sich am frühen Montagabend im Alten Zeughaus auf Schweizer Seite, zahlreiche der an der Kulturnacht teilnehmenden Personen begrüssen zu dürfen. In deren Kurzvorstellungen zeigte sich schon bald, dass die Kulturnacht auch ein Fest für alle Sinne werden wird. Dazu gehören diverse kulinarische Spezialitäten. Unter anderem werden die Salmfänger in gewohnter Manier Salm auf offenem Feuer zubereiten. Auf eine lange Tradition zurückblicken darf auch die Narro-Alt-Fischerzunft 1386. Sie präsentiert ihre gelebte Fasnachtskultur. Gleiches gilt für die deutsche Zunft. Die perfekte Klangkulisse bietet die Altstadt unter anderem für die Auftritte des Tambourencorps Laufenburg. Musik in unterschiedlichen Stilrichtungen erwartet das Publikum an diversen Orten.
Jüngste Teilnehmerin ist zehn Jahre alt
Dass Kultur zudem keine Sache des Alters ist, macht Laura Mai deutlich. In den Räumen von «Bildfenster» zeigt die begabte Zehnjährige in rund 100 Aquarellgemälden, wie sehr ihr Natur und Tiere am Herzen liegen. Bilder, gemalt mit verschiedensten Materialien und Techniken, laden an diversen Orten zum Staunen ein. Gleiches gilt für die Fotografien, die unter anderem im Alten Zeughaus präsentiert werden. Selbst hergestellte Pasta als Kunst für das Auge und weniger zum Verzehren: Das ist die Pasta Art von Urs Bratschi. Zu sehen sein werden seine speziellen Arbeiten auf der Laufenbrücke.
Theaterszenen (Theater Wiwa) haben in der Kulturnacht ebenso Platz wie Lesungen, Handwerkskunst und vieles mehr. All die vielen Personen, ihr Schaffen und ihre Darbietungen namentlich zu erwähnen, ist aus Platzgründen leider nicht möglich. Erwähnt zu werden verdienen es alle. Auf kulturnachtlaufenburg.com werden alle Teilnehmenden in kurzen Porträts vorgestellt. Direkte persönliche Begegnungen und gute Gespräche ermöglicht der Besuch der grenzüberschreitenden Kulturnacht ganz im Sinne von «unbegrenzt bunt».