Mehr als 1400 OL-Läuferinnen und -Läufer wagten sich am Sonntag in den Rheinfelder Wald. Sie nahmen Teil an der Langdistanz-Schweizermeisterschaft, der Königsdisziplin im Orientierungslauf.
Der fehlende Regen und die heissen Temperaturen der letzten Wochen, so ungesund sie für die ...
Mehr als 1400 OL-Läuferinnen und -Läufer wagten sich am Sonntag in den Rheinfelder Wald. Sie nahmen Teil an der Langdistanz-Schweizermeisterschaft, der Königsdisziplin im Orientierungslauf.
Der fehlende Regen und die heissen Temperaturen der letzten Wochen, so ungesund sie für die Natur auch waren, machten den Wald ideal belaufbar. Neben den tiefen Dornenbüschen erleichterte der trockene, harte Boden das Vorankommen. Bei den Männern gelang das niemandem schneller als dem erfahrenen Spitzenathleten Daniel Hubmann. Der 43-jährige Ostschweizer war nach dem Lauf überglücklich über seinen Erfolg: «Es war ein toller Wettkampf. Ich habe jeden Posten getroffen, gute Routen geplant und umgesetzt und konnte viel querfeldein laufen.» Mit einer Zielzeit von einer Stunde und 24 Minuten setzte er sich gegen den Berner Fabian Aebersold sowie den Baselbieter Tino Polsini durch. Die neue Schweizer Meisterin heisst Natalia Gemperle. Die Aargauerin gewann mit rund eineinhalb Minuten Vorsprung vor der Konkurrenz. Gemperle ist mit ihrer Leistung zufrieden und blickt auch in die Zukunft an die EM, die in rund drei Wochen ansteht: «Technisch ist es mir gut gelaufen. Es war auch eine gute Vorbereitung auf die EM. Aufgrund des Sprint-Fokus bin ich mir nicht mehr ganz so gewohnt, so lange durch den Wald zu rennen. Das war ein guter Test!»
Zufrieden zeigten sich aber nicht nur die erfolgreichen Athletinnen und Athleten, sondern auch der Veranstalter. Neben der Schweizermeisterschaft stand am Samstag zusätzlich ein nationaler Orientierungslauf auf dem Programm. «Beide Anlässe konnten bei idealem Wetter und ohne Zwischenfälle durchgeführt werden», bestätigt Laufleiter Urs Kyburz, «und die Stimmung der Teilnehmenden war hervorragend.» (mgt)