Im Rahmen des Abstimmungstermins vom 14. Juni 2026 führte die Staatskanzlei bei den Aargauer Gemeinden erneut eine Umfrage zum Rücklauf der Stimmabgaben durch. Erhoben wurde, wann die Stimmabgaben bei den Gemeinden eingingen und ob die brieflichen Stimmen per Post oder über den ...
Im Rahmen des Abstimmungstermins vom 14. Juni 2026 führte die Staatskanzlei bei den Aargauer Gemeinden erneut eine Umfrage zum Rücklauf der Stimmabgaben durch. Erhoben wurde, wann die Stimmabgaben bei den Gemeinden eingingen und ob die brieflichen Stimmen per Post oder über den Gemeindebriefkasten eingereicht wurden. Mehr als die Hälfte aller Stimmabgaben traf erst in der letzten Woche vor dem Abstimmungssonntag bei den Aargauer Gemeinden ein. Konkret waren es 54,5 Prozent. Bei der letzten Umfrage im Jahr 2021 lag dieser Anteil ebenfalls bereits bei hohen 49,9 Prozent. Frühzeitige Stimmabgaben sind in diesem Zusammenhang eher die Ausnahme. In der Woche, in der die Abstimmungsunterlagen den Stimmberechtigten zugestellt wurden, gingen lediglich bereits 4,8 Prozent der Stimmabgaben ein.
Gemeindebriefkasten beliebt
Der Anteil der Stimmberechtigten, die ihr Abstimmungskuvert direkt in den Briefkasten ihrer Gemeinde einwerfen, ist hoch. Am Abstimmungstermin vom 14. Juni 2026 trafen 62,2 Prozent der brieflichen Stimmabgaben über den Gemeindebriefkasten bei den Gemeindewahlbüros ein. Bereits in den Jahren 2017 und 2021 lag dieser Anteil bei knapp 60 Prozent. Die persönliche Stimmabgabe an der Urne macht im Kanton Aargau weiterhin nur einen geringen Anteil aus. Am 14. Juni 2026 wurden 2,2 Prozent aller Stimmen an der Urne abgegeben. In der Gemeinde Olsberg blieb das Wahllokal am Abstimmungssonntag sogar leer. (nfz)