Stellenabbau bei der Jakob Müller in Frick
14.04.2026 FrickWie die Jakob Müller Group mitteilt, sind angesichts der aktuellen Marktlage acht Mitarbeitende von einem Stellenabbau betroffen; es besteht ein Sozialplan.
Wie das Unternehmen am Dienstag mitteilt, werde die in der Strategie „JMG 2030“ definierten Massnahmen zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit konsequent umgesetzt. Dazu gehört auch eine Anpassung der Organisation am Standort Frick (JMF). Mit „JMG 2030“ richtet die Jakob Müller Group Strukturen und Prozesse konsequent an den Kunden- und Marktanforderungen aus. Dazu zählen vereinfachte Abläufe, die Weiterentwicklung des Produktportfolios sowie Investitionen in Kundennähe und Innovation – unter anderem am Standort Frick durch den weiteren Ausbau des Customer Centers und von LAB1887, dem Innovationslabor. Parallel harmonisiert die Gruppe im Rahmen des Programms FLOW Prozesse und IT.
„JMG 2030 ist unser Rahmen, um die Jakob Müller Group mittel- und langfristig robust aufzustellen. Wir setzen alles daran, den Prozess fair, transparent und mit bestmöglicher Unterstützung der betroffenen Teammitglieder zu gestalten“, sagt Andreas Conzelmann, CEO der Jakob Müller Group.
Der Stellenabbau ist Teil eines Programms zur Reduktion von Overheadkosten und zur konsequenten Ausrichtung auf die künftigen Marktanforderungen. Bei der Umsetzung der Strategie befinde sich die Jakob Müller Group auf einem guten Weg, heisst es in der Medienmitteilung von Dienstag. Der Grossteil der strategischen Initiativen verlaufe planmässig.
Der Prozess am Standort Frick erfolgt in enger Abstimmung mit der Personalkommission (Peko). Die betroffenen Mitarbeitenden werden in den kommenden Tagen persönlich informiert und die Umsetzung erfolgt im Laufe des Jahres 2026 sozialverträglich auf Basis des vereinbarten Sozialplans.
„Als Inhaberfamilie bedauern wir die Auswirkungen für die betroffenen Mitarbeitenden sehr. Wir stehen hinter den Massnahmen, weil sie leider notwendig sind, um die Basis für die Zukunft zu sichern. Wir glauben an den Standort Frick und investieren weiterhin gezielt, insbesondere in Kundennähe und Innovation. Gleichzeitig treiben wir zentrale Zukunftsinitiativen der Gruppe weiter voran“, sagt Stephan Bühler, Inhaber der Jakob Müller Group.

