Der Fricktal-Cup zeigt die Grenzen des Vitamare auf
Der 19. Fricktal-Cup lockte erneut zahlreiche Schwimmer ins Hallenbad Vitamare in Frick. Der SC Fricktal überzeugte dabei nicht nur mit starken Leistungen – die grosse Nachfrage zeigte einmal mehr deutlich die Grenzen der ...
Der Fricktal-Cup zeigt die Grenzen des Vitamare auf
Der 19. Fricktal-Cup lockte erneut zahlreiche Schwimmer ins Hallenbad Vitamare in Frick. Der SC Fricktal überzeugte dabei nicht nur mit starken Leistungen – die grosse Nachfrage zeigte einmal mehr deutlich die Grenzen der bestehenden Infrastruktur auf.
Ursprünglich waren nicht weniger als 383 Schwimmerinnen und Schwimmer für die 19. Austragung des Fricktal-Cups gemeldet. Aufgrund der begrenzten Platzverhältnisse im Hallenbad Vitamare konnten letztlich jedoch nur 345 Teilnehmende berücksichtigt werden. Selbst der Schwimmclub Fricktal musste auf Starts verzichten, da der Wettkampf ansonsten bis weit in den späten Abend gedauert hätte. «Insgesamt mussten mehr als 300 Starts abgewiesen werden, was den Verein Einnahmen von rund 3500 Franken kostete und auch weniger Eintritte für das Hallenbad generierte», erklärt Rennleiter Beat Wiedmer. Für ihn zeigt die grosse Nachfrage deutlich, dass die bestehende Infrastruktur an ihre Grenzen stösst: «Damit möchten wir auch aufzeigen, dass wir ein neues Hallenbad brauchen. Das Vorhaben der Gemeinde für einen Hallenbad-Neubau unterstützen wir deshalb voll und ganz.» Dass ein Wettkampf dieser Grössenordnung überhaupt durchgeführt werden kann, ist nur dank eines grossen gemeinsamen Einsatzes möglich. Zahlreiche freiwillige Helferinnen und Helfer des SC Fricktal und der teilnehmenden Vereine standen im Einsatz. Unterstützt wurden sie vom gesamten Vorstand des Heimvereins sowie vom Personal des Hallenbads Vitamare.
Über 70 Prozent persönliche Bestzeiten
Auch sportlich durfte sich der Gastgeber über einen äusserst gelungenen Heimauftritt freuen. Der SC Fricktal ging mit insgesamt 25 Schwimmerinnen und Schwimmern an den Start. Mehr als 70 Prozent ihrer Rennen beendeten die Fricktaler mit einer persönlichen Bestzeit – ein starkes Zeichen zu Beginn der neuen Saison und ein erster Hinweis darauf, dass die Arbeit des neuen Cheftrainers Dirk Thölking bereits Wirkung zeigt. Die grösste persönliche Verbesserung innerhalb des Teams gelang Damian Cho über 50 Meter Schmetterling.
Für die erfolgreichste Fricktaler Medaillenausbeute sorgten Arik Benz und Malin Borel. Arik Benz sicherte sich bei den Herren gleich zweimal Gold sowie einmal Silber. Malin Borel stand bei den Damen ebenfalls dreimal auf dem Podest und durfte sich über einmal Gold und zweimal Silber freuen.
Für Malin Borel gab es darüber hinaus einen weiteren Grund zur Freude: Mit ihrer Zeit von 1:07,26 unterbot sie bereits ihre zweite Limite für die Kurzbahn-Schweizermeisterschaften, die im November in Lausanne stattfinden werden. (mgt)