SRG-Initiative: SVP Rheinfelden für Stimmfreigabe
30.01.2026 RheinfeldenAm 8. März wird der Schweizer Souverän an die Urne gerufen und darf über eine Reihe von Vorlagen entscheiden. Der Vorstand der SVP Rheinfelden hat dazu seine Parolen gefasst. Zur Volksinitiative «Ja zu einer unabhängigen, freien Schweizer Währung mit Münzen oder ...
Am 8. März wird der Schweizer Souverän an die Urne gerufen und darf über eine Reihe von Vorlagen entscheiden. Der Vorstand der SVP Rheinfelden hat dazu seine Parolen gefasst. Zur Volksinitiative «Ja zu einer unabhängigen, freien Schweizer Währung mit Münzen oder Banknoten (Bargeld ist Freiheit)» hält die Partei fest:
«Die SVP Rheinfelden sieht es als essentiell an, dass Bargeld auch in Zukunft als Zahlungsmittel verfügbar ist und dies in der Verfassung festgeschrieben ist. Sie bevorzugt den direkten Gegenvorschlag.» Die Volksinitiative «200 Franken sind genug! (SRG-Initiative) wurde ebenfalls diskutiert: «Auch die SVP Rheinfelden sieht es mit Sorge, dass die öffentlich-rechtlichen Medien in der Schweiz oft Objektivität vermissen lassen und dass ihre faktische Monopolstellung die Entstehung einer vielfältigen Landschaft an elektronischen Medien bedroht. Auch die Erhebung von Radio- und Fernsehgebühren bei Firmen ist aus Sicht der SVP unstatthaft.»
Gleichzeitig sei die SRG ein wichtiges Medium für viele Menschen und gerade in Krisenzeiten ein wichtiges Kommunikationsmittel. Der Vorstand der SVP Rheinfelden hat deswegen Stimmfreigabe beschlossen. Kritisch sieht die SVP die Volksinitiative «Für eine gerechte Energieund Klimapolitik: Investieren für Wohlstand, Arbeit und Umwelt (Klimafonds-Initiative)»: «Diese Initiative wäre ohne massive Steuererhöhungen nicht umsetzbar. Ein Nutzen für das Klima ist nicht zu erwarten, solange die Schweiz hier im Alleingang handelt.» Die SVP Rheinfelden lehnt diese Vorlage ab. Das gleiche gilt für das Bundesgesetz über die Individualbesteuerung:
«Dass die Heiratsstrafe abgeschafft werden muss, steht ausser Frage. Das hier vorgeschlagene Instrument ist jedoch das falsche. Sie mindert die Strafe für einen Teil der Bevölkerung, erhöht sie dafür für andere. Die Progression, Ursache der Heiratsstrafe, wird sogar noch erhöht, und sowohl für Bürger wie auch für Verwaltungen wird die Bürokratie gigantisch aufgebläht. Die SVP Rheinfelden lehnt diese untaugliche Systemänderung ab.» Positiv sieht die Partei die Volksinitiative «Arbeit muss sich lohnen!»: «Unsere Sozialhilfe ist dazu gedacht, Menschen aus materiellen Notlagen herauszuhelfen. Leider haben sich viele Menschen in der Sozialhilfe eingerichtet, obwohl sie eigentlich arbeiten könnten. Diese Initiative bietet zusätzliche Anreize zur selbständigen Lebensführung. Deswegen empfiehlt die SVP Rheinfelden ein Ja.» Bei der Volksinitiative «Blitzerabzocke stoppen!» gehen die Meinungen auseinander: «Tatsächlich müssen Geschwindigkeitskontrollen ausschliesslich der Verkehrssicherheit dienen. Es ist ein Missstand, dass dies nicht in allen Gemeinden so gehandhabt wird. Gleichzeitig greift diese Vorlage zu sehr in die Gemeindeautonomie ein und erhöht den bürokratischen Aufwand für sinnvolle Kontrollen. Der Vorstand der SVP Rheinfelden überlässt es jedem Stimmbürger, diese Vor- und Nachteile zu gewichten und beschliesst Stimmfreigabe.» (mgt)
