Tennis: Rückblick auf den Frickberg Cup 2026
Spannende Spiele bei guten Bedingungen und angenehmen Temperaturen – so könnte man den diesjährigen «Holcim Frickberg Cup» charakterisieren.
In der eigens ausgeschriebenen Kategorie «Herren Senioren ...
Tennis: Rückblick auf den Frickberg Cup 2026
Spannende Spiele bei guten Bedingungen und angenehmen Temperaturen – so könnte man den diesjährigen «Holcim Frickberg Cup» charakterisieren.
In der eigens ausgeschriebenen Kategorie «Herren Senioren 65+ R3/ R6» traten die schweizweit besten Spieler an und lieferten sich spannende und hochstehende Partien. Martin Gloor gewann das Finale gegen Daniel Müller nach einem umkämpften ersten Satz schliesslich 7:6 und 6:0.
Viele Sieger aus dem ganzen Fricktal
Im grössten Tableau «MS 70+ R6/R9» siegte im Final Lukas Zahner gegen Fritz Schaubschläger mit 6:3, 7:6.
Bei den Herren «MS A R6/R9» spielte im Final Fabio Künzli (TC Augst) gegen Owen Connolly (TC Möhlin) und behielt mit 6:4, 6:4 das bessere Ende für sich. In der «MS 35+ R6/R9»-Kategorie wurden Gruppenspiele aufgetragen. Im ersten Rang klassierte sich Gabriel Guerra (TC Roche Liebrüti) mit drei Siegen aus drei Spielen (36/2 Games!) souverän vor Valentin Bürgler (TC KW Laufenburg) mit zwei Siegen aus drei Spielen.
Bei den Herren «MS 45+ R4/R6» siegte im Final Roger Schmid (TC Rheinfelden) gegen Tobias Paul (TC Laufenburg) mit 6:0 und 6:2. Schmid beeindruckte, er gab in drei Spielen total nur neun Games ab. Im Tableau «MS 45+ R6/R9» gewann Bruno Rennhard (TC Unteres Aaretal) das Final, aufgrund eines WOs seines Gegners, Arthur Bogusch (TC Laufenburg), kampflos.
In der Kategorie «MS 55+ R5/R7» beeindruckte Edwin Durrer (TC Buochs) nicht nur mit einem klaren 6:1/6:1-Sieg im Final gegen Ruben Vesters (TC Scherz), er gab in drei Spielen bloss fünf Games ab. Bei den Damen «WS 50+ R7/R9» standen Gruppenspiele an. Im ersten Rang klassierte sich Andrea Künzli (TC Möhlin) mit drei Siegen aus drei Spielen vor Brigitte Wullschleger (TC Novartis Basel) mit zwei Siegen aus drei Spielen.
Für Erstrundenverlierer bestand jeweils die Möglichkeit, ein zweites, sogenanntes «Trostspiel» auszutragen.
Eine unbeschwerte Stimmung
Mit siebzig Anmeldungen blieb die Beteiligung etwas hinter den Erwartungen zurück. Dies vor allem aufgrund fehlender Teilnahmen in den Damen- und Doppel-Kategorien. «Vielleicht muss sich das Datum im September noch etwas mehr herumsprechen», halten die Veranstalter fest. «Zudem können für 2027 auch Anpassungen bei der Ausschreibung gewisser Kategorien in Betracht gezogen werden. Die Zuschauerränge waren oft gut besucht, die Stimmung unbeschwert. Es wurde wie immer auch viel gefachsimpelt.»
Für die Organisation des Turniers standen Monika Stocker, Tanja John sowie Yvonne Köhler von der Spielkommission im Einsatz. Werner Friedli, der Platzwart, sorgte für die guten Platzverhältnisse, Lilly Schwarz-Herzog schaffte für «saubere Verhältnisse» und Bernadette Hort war dafür besorgt, dass immer genügend Getränke zum Ausschank bereitstanden. Spieler und Besucher konnten sich während des gesamten Turniers auch kulinarisch verwöhnen lassen.
Diverse IC-Teams standen in der Küche sowie im Service im Einsatz. Didier Baumberger, der «TCF Sternekoch», zauberte erneut ein besonders leckeres Menü hervor. Der TC Frick bedankt sich bei allen Teilnehmenden, bei der Spiko, den Helferinnen und Helfern und freut sich jetzt schon auf den Frickberg Cup 2027. (mgt)
www.tcfrick.ch