Bundesfeier auf dem Laufenplatz in Laufenburg
«Ohne Laufenburg gebe es mich nicht», verriet Thierry Burkart in seiner Festrede zum 1. August in Laufenburg. Um die Schweiz in eine gute Zukunft zu führen, brauche es das Zusammenspiel aller, betonte der FDP-Ständerat weiter.
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Bundesfeier auf dem Laufenplatz in Laufenburg
«Ohne Laufenburg gebe es mich nicht», verriet Thierry Burkart in seiner Festrede zum 1. August in Laufenburg. Um die Schweiz in eine gute Zukunft zu führen, brauche es das Zusammenspiel aller, betonte der FDP-Ständerat weiter.
Susanne Hörth
Die kurz vor der Rede von Ständerat Thierry Burkart einfahrende Feuerwehr mit Blaulicht sorgte bei der Bekanntgabe des Grundes für allgemeines Schmunzeln bei der grossen Festgemeinde auf dem Laufenburger Laufenplatz. Der Rauch des vor dem Rathaus stehenden Grillstandes zog durch die gekippten Fenster im Obergeschoss ins Innere, was den Feueralarm auslösen liess. Natürlich quittierte Thierry Burkart die besondere Inszenierung mit Blaulicht zu seiner Begrüssung auch kurz mit einem Lachen. Dann fuhr er mit Blick über seine Zuhörerschaft wie auch über die Umgebung fort: «Ohne Laufenburg gäbe es mich nicht. Meine Grossmutter ist hier aufgewachsen.» Seine Mutter, die ebenfalls an der 1. August-Feier in Laufenburg anwesend war, habe ihm immer wieder gesagt, wie glücklich die Grossmutter in Laufenburg gewesen sei. In seinen weiteren Worten ging er auf die Werte der Schweiz ein. Die in der Schweiz geltende Sicherheit wie auch der materielle Wohlstand seien für viele Menschen selbstverständlich. «Ist es aber nicht», betonte Burkart. Zum Erfolgsmodell Schweiz müsse man Sorge tragen. «Es ist nicht einfach von Dauer. Es braucht Mut, sich über die Parteigrenzen hinweg für unser Land einzusetzen», so der Redner mit Blick auf die grossen Herausforderungen, die zusammen gemeistert werden müssen.
Stadtammann René Leuenberger forderte die Festgemeinschaft gleich zweimal zum Mitsingen auf. Ein Aufruf, dem vielfach Folge geleistet wurde. Das Laufenburger Lied wie auch die Landeshymne erklangen, begleitet von der Stadtmusik Laufenburg und der Musikgesellschaft Sulz, aus vielen Kehlen.