Über 1000 Besucher aus 10 Kantonen auf dem Adventsweg in Frick
«Wir sind einfach nur überwältigt», sagt Kathrin Bürgi, Präsidentin des Elternvereins Frick (EVF). Überwältigt vom Zuspruch, den der erste Adventsweg ausgelöst hat und von ...
Über 1000 Besucher aus 10 Kantonen auf dem Adventsweg in Frick
«Wir sind einfach nur überwältigt», sagt Kathrin Bürgi, Präsidentin des Elternvereins Frick (EVF). Überwältigt vom Zuspruch, den der erste Adventsweg ausgelöst hat und von all den positiven Rückmeldungen.
Simone Rufli
«Natürlich haben wir gehofft, dass wir mit diesem Projekt die Menschen und vor allem die Familien erreichen. Aber dass es uns in diesem Ausmass gelingt, hätten wir nie gedacht», so Kathrin Bürgi. «Es wurden sämtliche Erwartungen übertroffen.»
Vom 1. Dezember 2025 bis zum 6. Januar 2026 führte ein weihnachtlicher Märliweg durch Frick. Erzählt wurde die Geschichte vom Eichhörnchen Eli, dargestellt in zwölf Häuschen, verteilt auf 1,5 Kilometer. Hinter der Idee: der Elternverein Frick. Für die Umsetzung verantwortlich: eine Gruppe kreativer «Bastel-Frauen», unterstützt von weiteren Familienmitgliedern. Das beglückende Ergebnis: Mehr als 1000 Besucherinnen und Besucher aus 10 Kantonen. Warum sie das so genau wissen? Mit vielen von ihnen kamen die Fricker Frauen ins Gespräch, wenn sie allabendlich auf dem Kontrollgang unterwegs waren, in den Laternen abgebrannte Kerzen durch neue ersetzten oder kleine Reparaturen vornahmen.
Stolz und Freude
«Der Aufwand war riesig», sagt Kathrin Bürgi, «aber er hat sich gelohnt!». Denn mindestens so riesig seien jetzt Stolz und Freude. Riesig sind auch die Zahlen, mit denen die Präsidentin des EVF aufwartet: Weit über 500 Stunden ehrenamtliche Arbeit wurden vom Elternverein ins Projekt gesteckt. Über 2400 Kerzen wurden benötigt, um das Licht in den Laternen am Leben zu erhalten. Dazu 80 Laufmeter Lichterketten und 70 Schneesterne zur lückenlosen Markierung des Weges vom Gemeindehaus durch die Zwidellen zum Alterszentrum Bruggbach und hinauf zum reformierten Kirchgemeindehaus. Auf diesem Weg legten die Frauen rund 100 000 Schritte zurück – auf ihren täglichen Kontrollgängen.
Diese Kontrollgänge waren es auch, die die Initiantinnen täglich mit Besucherinnen und Besuchern in Kontakt brachten. «Es war schön, die Freude der Menschen mitzuerleben, und zu sehen, dass der Aufwand erkannt und geschätzt wurde», so Kathrin Bürgi. Besonders erfreulich auch das: «Es gab keine Sachbeschädigungen. Dass mal etwas zu reparieren war, hing mit der Witterung zusammen. Aber auch mit dem Wetter hatten wir Glück.»
Weil es so schön war
Viele Familien seien unterwegs gewesen, aber auch Erwachsenen-Gruppen sowie Seniorinnen und Senioren ohne Kinder. «Wir bekamen sogar Telefonanrufe von Menschen, die sich bedankten und wir trafen Leute, die erklärten, dass sie das zweite oder dritte Mal unterwegs waren, weil es so schön war.»
Jetzt, da das Material eingelagert ist und die Erinnerung an den Adventsweg im Sommerschlaf versinkt – wird es in Frick wieder einen Adventsweg geben? «Wir sind am Auswerten und Besprechen. Aber so viel kann ich schon mal verraten: ja, es wird wieder einen Adventsweg geben. In welchem zeitlichen Abstand, das müssen wir allerdings noch schauen. Denn es braucht eine grosse Gruppe von Engagierten und Kreativen, die mithilft.»