Am Mittwochnachmittag führte der Aargauische Landfrauenverband die 97. Delegiertenversammlung in Magden durch. Gastgeberinnen waren die Landfrauen des Bezirks Rheinfelden.
Janine Tschopp
Dieses Jahr fungierten die Landfrauen des Bezirks Rheinfelden als Gastgeberinnen und ...
Am Mittwochnachmittag führte der Aargauische Landfrauenverband die 97. Delegiertenversammlung in Magden durch. Gastgeberinnen waren die Landfrauen des Bezirks Rheinfelden.
Janine Tschopp
Dieses Jahr fungierten die Landfrauen des Bezirks Rheinfelden als Gastgeberinnen und luden die kantonale Delegiertenversammlung in den Magdener Gemeindesaal ein. Die Präsidentin der Landfrauen Bezirk Rheinfelden, Barbara Wirth, begrüsste die 112 Delegierten.
Nach einem passenden Auftakt mit drei Liedern, welche eine Kleinformation des Sunnebärgchörli vortrug, lud die Magdener Gemeindepräsidentin, Carole Binder-Meury, mit ihrer Präsentation zu einer Zeitreise durch ihr Dorf ein und betonte am Ende ihres Vortrags: «Wir brauchen die Landfrauen. Ohne euch wären wir aufgeschmissen.»
Kaum Diskussionen
Die Kantonalpräsidentin, Andrea Hochuli, führte kompetent durch die Versammlung, bei welcher die Traktanden ohne Diskussionen genehmigt wurden. Unter Verschiedenes kam es zu einem Antrag aus dem Kreis der Delegierten. Eine Votantin bemängelte, dass die Unterlagen zur Delegiertenversammlung dieses Jahr nicht mehr jedem Ortsverein geschickt und die digitalen Unterlagen relativ knapp vor der Versammlung auf der Homepage aufgeschaltet wurden. Andrea Hochuli liess über den Antrag, dass auch in Zukunft alle Ortsvereine das Büchlein mit den Unterlagen erhalten sollen, abstimmen. Der Antrag wurde mit 34 zu 22 Stimmen (und 6 Enthaltungen) abgelehnt. Entsprechend werden in Zukunft die gedruckten Unterlagen nu r noch a n d ie Bezirkspräsidentinnen geschickt und auf Anfrage können weitere Exemplare bestellt werden, wie Andrea Hochuli ausführte.
Mitgliederschwund
Die Kassierin des Aargauischen Landfrauenverbands (ALFV), Therese Meier, präsentierte die Rechnung 2025 mit einem Verlust von 7286 Franken. Bei ihren Erläuterungen erwähnte sie, dass über die letzten Jahre immer Verluste ausgewiesen werden mussten. Die Einnahmen aus den Mitgliederbeiträgen würden die Aufwendungen des ALFV nicht decken. 2025 zählte der Verband 5381 Aktivmitglieder, ein Jahr vorher waren es 258 mehr. «Als ich 2022 Präsidentin wurde, waren es sogar 6800 Mitglieder», betonte Andrea Hochuli nach der Versammlung im Gespräch mit der NFZ. Am Anfang habe sie den Mitgliederschwund persönlich genommen, sagte sie mit einem Augenzwinkern. Therese Meier und Andrea Hochuli erklärten gegenüber der NFZ, dass es lokale Landfrauenvereine gebe, welche den Beitrag von 10 Franken an den schweizerischen Dachverband und jenen von 3.50 Franken pro Mitglied an den Kantonalverband nicht mehr leisten wollen und deshalb aus dem Kantonalverband der Landfrauen austreten.
Wie Andrea Hochuli in ihrem Schlusswort zur Versammlung schreibt, sei nicht nur die Anzahl, sondern vor allem der Einsatz jeder einzelnen Landfrau entscheidend. Sie freue sich auf ein weiteres spannendes Jahr als ALFV-Präsidentin und sei stolz, eine Landfrau zu sein.