Schweizer Saline investiert 280 Millionen Franken in Riburg

  18.03.2026 Rheinfelden

Die Schweizer Salinen planen die Salzversorgung bis 2075 und investieren in die Zukunft. Diese Weiterentwicklung umfasst grosse Investitionen am Standort Riburg und einen Abbau in Schweizerhalle.

Mit den erteilten Abbaukonzessionen in den Kantonen Aargau und Basel-Landschaft verfügen die Schweizer Salinen über Planungssicherheit bis ins Jahr 2075. Auf dieser Grundlage gestaltet das Unternehmen nun die Zukunft der Salzversorgung der Schweiz neu. Der Standort Riburg wird neugebaut und gewinnt stark an Bedeutung.
 
Projekt «SalinaFutura»
Nach der erfolgreichen Verlängerung der Konzessionen in den Kantonen Aargau und Basel-Landschaft entwickeln sich die Schweizer Salinen unter dem Projektnamen «SalinaFutura» weiter. Diese Weiterentwicklung umfasst einen Neubau am Standort Riburg, mit Fokus auf moderne, energieeffiziente, wirtschaftliche Anlagen sowie die Solegewinnung in den Konzessionsgebieten der Kantone Aargau und Basel-Landschaft. Der Entscheid für einen Neubau erfolgte vor dem Hintergrund, dass die bestehenden Anlagen in Schweizerhalle und Riburg am Ende ihres Lebenszyklus angekommen sind. 
Für den Neubau der Saline Riburg investiert das Unternehmen gemäss seiner Mitteilung rund 280 Millionen Franken. Die Erneuerung erfolgt während des laufenden Betriebs, sodass die Salzversorgung jederzeit gewährleistet bleibt. Die Planungs- und Bauphase erstreckt sich von 2026 bis 2032. 

Standort Schweizerhalle wird reduziert
Der Standort Schweizerhalle bleibt mindestens bis 2032 in Betrieb. Langfristig ist vorgesehen, dort neue Unternehmen und zusätzliche Wertschöpfung anzusiedeln. Der Verwaltungsstandort sowie touristische Angebote verbleiben in Schweizerhalle. Welche weiteren Aktivitäten nach 2032 am Standort fortgeführt werden, ist noch offen und Teil der Planung. 
Zur Deckung des Salzbedarfs werden sämtliche aktive und in Planung befindlichen Solfelder in den Kantonen Aargau und Basel-Landschaft benötigt. Das gilt auch für Gebiete, die als Ersatz des gestrichenen Solfelds Rütihard zu einem späteren Zeitpunkt in das Konzessionsgebiet aufgenommen werden. Für den Transport der Sole zur Saline Riburg wird eine unterirdische Transportleitung von der Saline Schweizerhalle zur Saline Riburg geplant. «Details zum Neubau in Riburg wie zum Bau der Transportleitung werden im weiteren Projektverlauf kommuniziert», heisst es weiter in der Mitteilung. Die Saline in Bex wird planmässig weiterbetrieben und auch künftig zur Salzversorgung der Schweiz beitragen. Mit den geplanten Massnahmen und Investitionen in die Zukunft bekräftigen die Schweizer Salinen ihre Verantwortung für eine zuverlässige Salzversorgung und eine nachhaltige Entwicklung der heimischen Produktion. Die Schweizer Salinen beschäftigen an ihren Standorten Riburg, Schweizerhalle sowie Bex 300 Mitarbeitende und produzieren jährlich 400‘000 bis 600‘000 Tonnen Salz. Sie stellen die inländische Versorgung mit allen Salzarten durch Eigenproduktion, Lagerung und Handel in der Schweiz sicher. (nfz)

 


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