Opfer von Gewalt müssen umfassend geschützt werden. Vor diesem Hintergrund soll geklärt werden, ob in einem kürzlich öffentlich bekannt gewordenen Fall in der Gemeinde Untersiggenthal von Seiten der Behörden ein Fehlverhalten vorliegt und wie der Opferschutz bei ...
Opfer von Gewalt müssen umfassend geschützt werden. Vor diesem Hintergrund soll geklärt werden, ob in einem kürzlich öffentlich bekannt gewordenen Fall in der Gemeinde Untersiggenthal von Seiten der Behörden ein Fehlverhalten vorliegt und wie der Opferschutz bei Gewalttaten insbesondere auch von Personen ohne eigenständiges Aufenthaltsrecht grundsätzlich verbessert werden kann. Dazu hat der Regierungsrat zusammen mit der Gemeinde Untersiggenthal beschlossen, eine externe Prüfung in Auftrag zu geben.
Konkret geht es um Vorwürfe zum Umgang der Behörden mit den beiden ausländischen Opfern. Diese betreffen insbesondere die Meldung der Gemeinde zum Sozialhilfebezug an das Migrationsamt, den Wegweisungsentscheid des Migrationsamts sowie die lediglich als Nothilfe geleistete Unterstützung. Einem ehemaligen Aargauer Grossrat wird vorgeworfen, seine Opfer durch K.-o.-Tropfen bewusstlos gemacht und danach vergewaltigt zu haben.
(mgt)