Schon bald ist wieder Märtzyt in Oeschgen

  15.03.2026 Oeschgen

Seit einigen Jahren setzt sich der Verein Netzwerk5072 Oeschgen für ein lebendiges Oeschger Dorfleben in verschiedensten Bereichen ein. Längst zum festen Bestandteil in der Jahresagenda geworden ist der Schlösslimärt. Er findet am 28. März zum 5. Mal statt.

Susanne Hörth

Am Anfang stand die Idee eines kleinen Dorfmarkts – einer Veranstaltung zur Pflege des Miteinanders. Schon während der Planungen für den ersten Schlösslimärt zeigte sich nach einem zunächst zögerlichen Start, dass das Interesse grösser war als erwartet. Entsprechend wuchs der Anlass. So startete im Jahr 2022 der erste Oeschger Schlösslimärt mit insgesamt 35 Ständen. Rund um das Schlössli, auf dem Kirchenplatz und beim Gemeindehaus wurde eine abwechslungsreiche Palette kreativer, selbstgemachter und professioneller Produkte angeboten.

Das war vor fünf Jahren. Was sich schon bei der ersten Veranstaltung abzeichnete, setzte sich auch in den folgenden Jahren fort: Die Anzahl der Stände nahm zu – ebenso die Besucherzahl. «2023 waren es über 50 Marktstände, in den letzten zwei Jahren 65 Stände», sagt Daniel Winter vom OK Schlösslimärt. Er ergänzt: «Aufgrund der zunehmenden Komplexität und Grösse sind wir ab dem zweiten Markt auf das Schulareal Oeschgen gewechselt, das dank Infrastruktur und Platz den heutigen Bedürfnissen besser entspricht.»

Mit der Angabe der 65 Marktstände, die sich in der Turnhalle, in der Pausenhalle sowie auf dem Schulhausplatz verteilen, macht Winter deutlich, dass es keinerlei Mühe bereitet, genügend Teilnehmende zu finden. «Wir sind restlos ausgebucht. Und es besteht bereits eine Warteliste.» Noch immer würden neue Anfragen eintreffen. Dabei verweist Winter auch auf das Marktmotto mit selbstgemachten Produkten aus der Region. Es werde stets darauf geachtet, dass jedes Jahr auch Oeschgerinnen und Oeschger einen Marktstand betreiben können.

Die Freude über das grosse Interesse am Schlösslimärt motiviert das OK – und fordert es zugleich. Die Mitglieder Sandra Lauber, Mike Bircher, Jasmin Reimann und Daniel Winter haben alle Hände voll zu tun. «Viele haben Extrawünsche und Anliegen. Wir versuchen, wo immer möglich, eine gute Lösung zu finden. Zudem sind für uns ein breites Angebot und eine sorgfältige Themenauswahl sehr wichtig.»

Das erste Jubiläum
Auf die Frage, ob sich der Anlass bereits zu einer festen Institution im Dorf entwickelt habe, antwortet das OK mit einem deutlichen Ja. «Er ist für Oeschgen und die Region ein spannender und wichtiger Treffpunkt geworden.» Dass mit der fünften Austragung bereits ein erstes Jubiläum gefeiert werden kann, erfüllt alle mit Stolz.

Am 28. März, von 10 bis 17 Uhr, wird an den über 60 Marktständen nicht nur ein reichhaltiges Angebot an selbstgemachten Produkten aus der Region geboten. Die Besucherinnen und Besucher können gleichzeitig verschiedene Handwerkskünste live erleben. Auch musikalisch wird einiges geboten: Es treten die Hackbrettspielerin Anja Mettler, die Jugendmusik Oberes Fricktal sowie das Chinderjodler-Chörli Frick auf. Für das leibliche Wohl sorgen die Männerriege, die Frauenriege Oeschgen und der Verein Netzwerk5072.


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