«Deutsch in der Küche» und «Kirche al Dente» laden zum Austausch
Das interkulturelle Projekt «Deutsch in der Küche» startet in eine neue Runde. Den Auftakt bildet am Sonntag ein gemeinsamer Anlass mit «Kirche al Dente». Im Mittelpunkt ...
«Deutsch in der Küche» und «Kirche al Dente» laden zum Austausch
Das interkulturelle Projekt «Deutsch in der Küche» startet in eine neue Runde. Den Auftakt bildet am Sonntag ein gemeinsamer Anlass mit «Kirche al Dente». Im Mittelpunkt steht Deutschland mit den Regionen Thüringen und Baden-Württemberg.
Organisiert vom Kirchlich Regionalen Sozialdienst Oberes Fricktal (KRSD), der Katholischen Kirche Frick und der Kontaktgruppe Asyl Frick, wird im 2026 viermal geschnippelt, gekocht, erzählt und gelacht. Den Auftakt macht am Sonntag, 8. März, Deutschland mit den Regionen Thüringen und Baden-Württemberg. Die Teilnehmenden erhalten die Möglichkeit, landestypische Gerichte zuzubereiten und mehr über die verschiedenen Bundesländer und Dialekte zu erfahren.
Die interkulturelle Projektreihe «Deutsch in der Küche» nutzt das gemeinsame Kochen als verbindendes Element. Einheimische und Menschen mit Migrationsgeschichte bereiten zusammen landestypische Gerichte zu und tauschen dabei ganz selbstverständlich Erfahrungen, Geschichten und Perspektiven aus. So entstehen Kontakte, die über den Anlass hinauswirken können. Steffi Kuhn, Leiterin des KRSD Oberes Fricktal, unterstreicht die Wirkung des Projekts: «In der Küche begegnet man sich unkompliziert. Während gemeinsam gearbeitet wird, entstehen Gespräche fast von selbst
– und oft wächst daraus echtes gegenseitiges Verständnis.»
Der Auftakt wird erneut in Kooperation mit «Kirche al Dente» durchgeführt. Das Projekt, initiiert von Pfarreiseelsorger Ulrich Feger und dem Seelsorgeteam der Pfarreien Frick, Gipf-Oberfrick und Oeschgen, verbindet Glaubensfeier mit gemeinschaftlichem Erleben. Unter dem diesjährigen Motto «Brot und Rosen» umfasst das Programm neben dem Kochen auch einen Gottesdienst sowie kreative Elemente wie gemeinsames Brotbacken, ein Rosenatelier und einen Rosen-Escaperoom. Ulrich Feger beschreibt den Gedanken dahinter so: «Wenn Menschen miteinander essen, feiern und glauben, entsteht Gemeinschaft ganz selbstverständlich. Kirche kann so ein offener Raum sein, in dem Vielfalt willkommen ist.»
Neben dem Kochen sorgt ein Rahmenprogramm für eine authentische Atmosphäre und bringt den Tei l neh mern d ie versch iedenen Bundesländer sowie die Eigenheiten der verschiedenen Dialekte näher.
Interessierte können sich für den März-Anlass anmelden, entweder für das gesamte Programm inklusive Kochen oder nur für das gemeinsame Essen. Anmeldungen sind über die Webseite www.kathoberesfricktal.ch, telefonisch (Tel. 062 871 65 28) oder per WhatsApp (078 218 51 15) möglich. Besonders willkommen sind Menschen mit Deutsch als Muttersprache, die den Austausch mit anderen Kulturen bereichern möchten. Der Anlass wird durch Spenden und kantonale Gelder finanziert. (mgt)