Frick erlebte ein grandioses Marktfest
25.08.2026 FrickFrick erlebte ein grandioses Marktfest
Drei Tage lang vielfältiges Programm und gute Stimmung bei passendem Wetter
325 Jahre Marktrecht wurden am letzten Wochenende in Frick gefeiert – mit einem Fest, das dem Jubiläum würdig war.
Petra Schumacher
...Frick erlebte ein grandioses Marktfest
Drei Tage lang vielfältiges Programm und gute Stimmung bei passendem Wetter
325 Jahre Marktrecht wurden am letzten Wochenende in Frick gefeiert – mit einem Fest, das dem Jubiläum würdig war.
Petra Schumacher
Von A, wie Ambiente, bis W, wie Wetter – einfach alles gut, so könnte die kürzeste Version der Zusammenfassung des dreitägigen Fricker Marktfests lauten. Gerade das W vom Wetter war ein Thema, war doch nach der langen Hitze ein Wetterwechsel angesagt. OK-Präsident Daniel Suter machte das Wetter deshalb kurzerhand zur Chefsache, wie er in seiner Eröffnungsrede am Freitag erklärte. Dies funktionierte, mit kleinen Abstrichen am Freitag, dann auch hervorragend.
Gut durchdachtes Konzept bei der Dekoration und den Beizlis
Für ein stimmungsvolles Ambiente sorgte eine ganz offensichtlich gut durchdachte Dekoration. Die rund 1000 von Fricker Schülern gestalteten Marktschirme begegneten den Festbesuchern vom Einlass an gut erkennbar präsentiert übers ganze Festgelände. Zusammen mit den unzähligen Sonnenblumen ergaben sie schon allein ein farbenfrohes Dorfbild.
Auch die aufwändig gestalteten Festbeizen sprangen ins Auge. Hohe Holzsäulen, die an einen griechischen Tempel erinnerten, markierten den Zugang zur «Taverna Leopold», wo die Besucher im Innenhof unter zahlreichen Olivenbäumen sitzen konnten. Die «Sieben Sieche», ein Zusammenschluss von fünf Kollegen, die in Frick zusammen zur Schule gingen, hatten den Frickinger Platz mit einem übergrossen Holzschopf überbaut und den Brunnen kurzerhand als Sitzmöbel umfunktioniert. Die «Chicken Ranch» vom FC Frick versetzte die Besucher mit dem doppelstöckigen Holzbau in Wildwest-Stimmung.
Die individuelle und vielfältige Gestaltung der Festwirtschaften spiegelte sich auch im Angebot von Speis und Trank wider. Und auch das Programm bot die Vielfalt. Das Marktfest war ein Fest der lauten und der leisen Töne. Laut wurde es auf dem Widenplatz, als Eltern und Grosseltern begeistert die Tanzdarbietung der jüngsten Tänzer der Tanzschulen Unicorn und TanzLuft verfolgten oder die über 200 Sänger und Sängerinnen des «London Rock Choir» auftraten, die neben der Bühne auch den halben Platz füllten.
Leiser wurde es bei der Hackbrettvorführung von Anja Mettler oder dem Jass-Turnier.
Entspanntes Flanieren
Eine der vielen Besonderheiten des Marktfests war das Festgelände selbst. Es erstreckte sich von der Hauptstrasse mit dem Widenplatz aus über Gassen, Plätze, Innenhöfe und Gärten. Zwar füllte sich am Samstagabend die Hauptstrasse gut mit Festbesuchern, aber nirgends gab es das Gefühl der Enge oder des «Gestürms».
Diese ungewöhnliche Festmeile lud zum entspannten Flanieren und Entdecken ein. Und diese offerierte Möglichkeit wurde von den Besuchern mit Freude angenommen. Auffällig dabei waren allerorts die entspannte Atmosphäre und die fröhliche Stimmung.
Markttag
Am Sonntag war dann der Tag der Marktfahrer. Bereits am Vormittag füllte sich Fricks Hauptstrasse, die zur Marktgasse geworden war, mit Neugierigen und Interessierten. Am Hut erkennbar, sah man Marktchef Fabian Friedli mitten im Marktgeschehen. «In den letzten Tagen gab es nur drei Stunden Schlaf. Aber das hat sich gelohnt. Unser Marktfest hat wirklich sehr viele Besucher angezogen», so gut gelaunt der Fabian Friedli. «Mich freut es, dass überall eine so gute und sehr entspannte Stimmung spürbar ist. Zudem haben mich Marktfahrern gefragt, wann das Fest im 2027 stattfindet und ob sie sich direkt dafür anmelden können, was für mich heisst, auch die Händler waren mit unserem Anlass zufrieden.»












