Leben heisst leiden, sagen zumindest die Buddhisten und die müssen es wissen. Derzeit leiden manche Schweizer an einer Krankheit namens Dichtestress. Dies nicht nur, wenn sie Venedig oder Barcelona besuchen, sondern auch in ihrer Heimat. Ein solches Leiden muss ernst genommen werden – ...
Leben heisst leiden, sagen zumindest die Buddhisten und die müssen es wissen. Derzeit leiden manche Schweizer an einer Krankheit namens Dichtestress. Dies nicht nur, wenn sie Venedig oder Barcelona besuchen, sondern auch in ihrer Heimat. Ein solches Leiden muss ernst genommen werden – aber nicht zu sehr. Denn es gibt gute Rezepte, um die Symptome zu mildern; besonders bei uns im Fricktal. Hier unsere drei heissesten Tipps: 1. Wenn Sie sich morgens im Zug
oder auf der Autobahn bedrängt fühlen, dann besuchen Sie als Ausgleich an einem beliebigen Wochentag die Laufenburger Altstadt, die Gemeinde Wegenstetten oder die Dorfmitte von Oberhof. Von Stress gibt es dort keine Spur – und dicht sind nur die Beizen. Bleiben Sie so lange, bis sie sich entspannt oder gelangweilt fühlen. 2. Hilft das nicht, dann greifen
Sie zu einem stärkeren Mittel. Setzen Sie sich zum Beispiel einen Nachmittag lang in irgendeine Fricktaler Kirche. Dort sehen Sie meistens keine Menschenseele, nicht mal eine arme Kirchenmaus. 3. Wenn gar nichts nützt, soll
ten Sie sich ein Boot kaufen. Dann sind Sie in der Regel froh, wenn es dicht ist.
Bitte. Wir helfen gerne.
DER SALZSTREUER
salzstreuer@nfz.ch