Lehrerinnen und Lehrer sind auch nur Menschen – aber sie brauchen besonders viele Nerven. Nicht nur wegen der Kinder (das auch), sondern vor allem wegen der Eltern. Die können mehr nerven als eine Horde Teenager mit je drei Dosen Energydrink intus. Wobei, Eltern sind ja nicht einfach ...
Lehrerinnen und Lehrer sind auch nur Menschen – aber sie brauchen besonders viele Nerven. Nicht nur wegen der Kinder (das auch), sondern vor allem wegen der Eltern. Die können mehr nerven als eine Horde Teenager mit je drei Dosen Energydrink intus. Wobei, Eltern sind ja nicht einfach Eltern. Da gibt es die verschiedensten Typen – und immer mehr Unterkategorien. Helikopter-Eltern sind hinlänglich bekannt. Die kreisen über ihren Kindern und lassen sie nie aus den Augen. Das Gegenteil davon sind die U-Boot-Eltern. Die sind meistens unsichtbar und nicht zu erreichen. Droht dem Nachwuchs aber Ungemach wegen seines Verhaltens in der Schule, dann tauchen sie plötzlich mit schwerem Geschütz auf. Kollateral-Schäden nicht ausgeschlossen. Etwas anders gepolt sind die Schneepflug-Eltern: Die räumen für ihre Kinder immer alle Hindernisse aus dem Weg.
Ebenfalls originell sind die Zeppelin-Eltern, was an sich ja ein schöner Begriff ist: Die geben sich ruhig und schweben in höheren Sphären. Aber wehe, etwas läuft mit ihrem Sohn oder ihrer Tochter nicht wie gewünscht, dann explodieren sie in Sekundenschnelle.
Wie gesagt, Lehrerinnen und Lehrer haben es auch nicht leicht. Es sei denn, sie sind von der Stahlhelm-Fraktion.
DER SALZSTREUER
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