Nur mal so ein Gedanke nach einem heissen Sommer: Wie wäre es, wenn die Stadt Rheinfelden einen Teil des vielen Geldes, das sie mit dem Alters- und Pflegezentrum Tertianum Salmenpark verdient, für die Menschen einsetzen würde, die dort leben? Dringend gefragt wäre zum Beispiel ...
Nur mal so ein Gedanke nach einem heissen Sommer: Wie wäre es, wenn die Stadt Rheinfelden einen Teil des vielen Geldes, das sie mit dem Alters- und Pflegezentrum Tertianum Salmenpark verdient, für die Menschen einsetzen würde, die dort leben? Dringend gefragt wäre zum Beispiel ein schöner, schattiger Sitzplatz im Freien. Dort könnten die Bewohnerinnen und Bewohner gemütlich sitzen und schauen, wer da so vorbeiläuft. Hin und wieder würde sich vielleicht ein Schwatz ergeben. Das trüge zur Lebensqualität bei. Heute gibt es draussen vor dem Tertianum kaum Schatten, nur ein hässlicher Asphaltplatz heizt die Umgebung auf – und die bestehenden Sitzgelegenheiten sind beklagenswert kläglich.
Am Geld kann es nicht scheitern. Die Stadt Rheinfelden könnte sich das locker leisten, erhält sie doch jedes Jahr mehrere Hunderttausend Franken an Dividenden dank ihrer Beteiligung am Tertianum Salmenpark. Da sollte doch ein anständiger Sitzplatz vor dem Alterszentrum drinliegen. Nicht vergessen: Auch Seniorinnen und Senioren sind Wähler.
Wie gesagt, das ist nur so ein Gedanke nach vielen Hitzetagen. Er darf aber gerne umgesetzt werden, denn der nächste Sommer kommt bestimmt.
DER SALZSTREUER
salzstreuer@nfz.ch