Überall waren sie schon, der kleine Gallier Asterix und sein korpulenter Freund Obelix. Zuletzt haben sie sich in Lusitanien, heute besser bekannt als Portugal, getummelt und dort für Gerechtigkeit gesorgt. Auch Helvetien haben die beiden schon besucht, unvergessen ihre Käseorgie, ...
Überall waren sie schon, der kleine Gallier Asterix und sein korpulenter Freund Obelix. Zuletzt haben sie sich in Lusitanien, heute besser bekannt als Portugal, getummelt und dort für Gerechtigkeit gesorgt. Auch Helvetien haben die beiden schon besucht, unvergessen ihre Käseorgie, die kein Emmentaler besser zustande gebracht hätte. Aber ins Fricktal haben es die beiden bislang noch nie geschafft, was durchaus schade ist. Denn das Fricktal wäre ein Paradies für die Gallier. Hier wimmelt es doch von Wildschweinen, da würde sogar Obelix mit seinem riesigen Appetit satt. Auch Idefix, der kleine gewitzte Hund, fände hier so manchen Knochen; im Fricker Dinosaurier-Gebiet sogar ausgesprochen grosse. Die müssten für ein paar Wochen ausreichen. Miraculix, der Druide, könnte bei uns seine Misteln sammeln und Troubadix einen Gesangswettbewerb besuchen. Für alle wäre gesorgt. Wirklich für alle? Ja, selbst Asterix müsste hier nicht leer ausgehen. Wenn sein Zaubertrank aufgebraucht ist, kann er sich in einer örtlichen Brauerei gütlich tun.
Und das Beste: Die Ruinen der Römerstadt Augusta Raurica sehen heute schon so aus, als hätten die Gallier dort vor Jahren kräftig römische Legionäre verkloppt. Beim Teutates, die spinnen, die Fricktaler.
DER SALZSTREUER
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